ERGO-Verbraucherinformation „Wenn der Trip in die Sonne im Schneetreiben endet“

Hindernisse und Verspätungen bei der Anreise

Im Winter wächst das Fernweh: Einfach mal weg, am besten in den warmen Süden. Ärgerlich, wenn die Reise dann schon auf dem Weg zum Flughafen wegen widriger Wetter- oder Verkehrsbedingungen ins Stocken gerät – der Flieger wartet schließlich nicht. Was nun wichtig ist, damit der Urlaub nicht schon vorbei ist, bevor er richtig angefangen hat, weiß Esther Grafwallner von der ERV Europäische Reiseversicherung.

Gerade in der kalten Jahreszeit gerät der deutsche Straßen- und Schienenverkehr aufgrund schlechter Wetterverhältnisse immer wieder ins Stocken – ein Umstand, den man zumindest im allmorgendlichen Berufsverkehr gewohnt ist und in der Regel zähneknirschend erträgt. „Doch wenn Wetterkapriolen wie Schneestürme oder Glatteis dann ausgerechnet auch noch auf dem Weg in den Urlaub zuschlagen, ist für viele Reisende der Spaß vorbei“, bestätigt Reiseexpertin Esther Grafwallner von der ERV.

Verspätungen einkalkulieren
Zwar sind stunden- und kilometerlange Staus, chaotische Straßenverhältnisse oder gar der völlige Zusammenbruch des Öffentlichen Nahverkehrs hierzulande glücklicherweise relativ selten. Doch wenn Petrus einmal einen wirklich schlechten Tag hat, dann stehen auch in Deutschland unter Umständen alle Räder still. „Schon bei gutem Wetter empfiehlt es sich, vor einer Urlaubsreise immer etwas zeitlichen Spielraum für Anreise, Check-in oder Sicherheitskontrollen einzuplanen“, rät die Reiseexpertin der ERV und warnt: „Sind allerdings bereits widrige Wetter- und Verkehrsverhältnisse angekündigt, sollten Urlauber ein mögliches Verkehrschaos unbedingt einrechnen und ihren zeitlichen Puffer großzügig ausdehnen.“ Und das aus gutem Grund: Denn verhindern auf dem Weg zum Flughafen oder Bahnhof beispielsweise meterhohe Schneeverwehungen oder gefährliche Lawinenabgänge die Weiterfahrt, kommt man schnell in terminliche Bedrängnis – gerade dann, wenn der Flug- oder Zugverkehr weniger stark beeinträchtigt sind.

Urlaubslust trotz Reisefrust
Hat alle Vorbereitung nichts gebracht und fliegt ihnen die Maschine sprichwörtlich vor der Nase weg oder haben sie den gebuchten Fernzug um Haaresbreite verpasst, erleben „Gestrandete“ mitunter eine böse Überraschung: Denn in der Regel bedeutet „umbuchen“ auch „ordentlich draufzahlen“. Und das Schlimmste: „Hat Ihre Anreise mit einem öffentlichen Verkehrsmittel aus Gründen höherer Gewalt zum Verpassen Ihres Anschlusses geführt, haften die Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs oftmals nicht für weitere Folgekosten“, warnt die Reiseexpertin. Die beste Möglichkeit, eine schmerzhafte Zusatzbelastung der eigenen Urlaubskasse durch Storno- oder Umbuchungsgebühren zu verhindern, ist deshalb der Abschluss einer kostengünstigen Reiseversicherung, die in diesem Fall die Kosten übernimmt.

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher.

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