ERGO-Verbrauchertipps „Das erste eigene Auto“

Auto & Verkehr

Neu oder doch gebraucht?
Auch wenn sie häufig jeden Euro zweimal umdrehen müssen, um sich ihr erstes eigenes Auto leisten zu können, sollten gerade junge Fahranfänger nicht am falschen Ende sparen. „Der Kaufpreis ist nur ein Kriterium von vielen, das es bei der Entscheidung für oder gegen einen fahrbaren Untersatz zu bedenken gilt“, warnen die erfahrenen ERGO-Experten. Während ein Neuwagen schon in der Anschaffung den meisten Fahranfängern zu kostspielig sein dürfte, „schröpfen“ viele gebrauchte Schnäppchen ihre Besitzer eben „auf Raten“ – und entpuppen sich als reparaturanfällige und Sprit schluckende „Rostlauben“. Wer sich den Traum vom neuen Flitzer allerdings trotzdem, beispielsweise auf Raten, erfüllen möchte, sollte vorher ganz genau kalkulieren. Denn auch ohne Kreditverpflichtung läppern sich die Unterhaltskosten eines eigenen Autos schnell auf mehrere Hundert Euro im Monat – und das allein für Treibstoff, Pflege, Steuer und Versicherung. Kommt dann auch noch eine stattliche Leasing- oder Darlehensrate hinzu, können die finanziellen Verpflichtungen manch jungem Autobesitzer schnell einmal über den Kopf wachsen.
Quelle: ERGO

Die passende Versicherung
Beim Autokauf stellt sich naturgemäß immer die Frage nach der richtigen Versicherung – gerade bei der ersten Zulassung fühlt sich manch einer aber noch mit der Wahl der passenden Lösung überfordert. „Gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist in jedem Fall der Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung“, erläutern die ERGO-Experten: „Sie schützt den Halter des Fahrzeugs vor den Kosten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden an Dritten, die mit seinem Auto verursacht werden.“ Wer zusätzlich Schäden am eigenen Auto absichern möchte, kann dies durch den Abschluss einer so genannten Kasko-Versicherung tun. Die Teilkasko kommt dabei beispielsweise für Schäden durch Diebstahl, Sturm oder Brand auf. Bei einer Vollkasko-Versicherung ist der Schutz dagegen noch um einiges umfangreicher und beinhaltet zusätzlich selbst verursachte Unfallschäden oder Vandalismusschäden durch unbekannte Dritte.
Quelle: ERGO

Vor der Zulassung
Ist der Kauf perfekt, gilt es, in der Regel noch eine letzte Verwaltungshürde zu nehmen: Die Zulassung. „Ohne alle erforderlichen Dokumente komplett beisammen zu haben, können sich stolze Autobesitzer den Weg zur Zulassungsstelle – und die meist relativ lange Wartezeit vor Ort – allerdings sparen“, warnen die ERGO-Experten und erklären, was alles mit muss für einen erfolgreichen Behördengang: „Der notwendige Nachweis über einen gültigen Haftpflichtschutz erfolgt bei Zulassung durch Vorlage der Versicherungsbestätigung – auch ‚Doppelkarte’ genannt. Weitere wichtige Dokumente sind zudem ein gültiger Pass oder Personalausweis, die Zulassungsbescheinigung I (früher: Fahrzeugschein), die Zulassungsbescheinigung II (früher: Fahrzeugbrief), die Nachweise über die erfolgreich bestandene Haupt- und die Abgasuntersuchung (auch HU und AU genannt) – und natürlich auch die neuen Kennzeichen.“ Auch ein wenig Geld sollten Zulassungswillige dabei haben, denn für gewöhnlich sind auch die Verwaltungsgebühren sofort fällig, so die Experten der ERGO.
Quelle: ERGO

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher.

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