Fast 40 Prozent mehr Glatteisunfälle im Dauerwinter 2010

KKH-Allianz stellt Zunahme von Knochenbrüchen ihrer Versicherten fest

Angesichts der Wetterprognosen zum Wochenende mit frostigen Temperaturen und Schneeregen rät die KKH-Allianz zu Vorsicht auf Straßen und Gehwegen. Der Rekord-Winter Anfang des Jahres 2010 hatte für zahlreiche Glatteisunfälle in Deutschland gesorgt. Laut Hochrechnung der KKH-Allianz waren rund 55.000 gesetzlich Versicherte allein in den Monaten Januar und Februar wegen Knochenbrüchen in stationärer Behandlung.
Die KKH-Allianz verzeichnete eine Zunahme der Behandlungsfälle von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders hoch war die Steigerung im Februar 2010: Fast 40 Prozent mehr Menschen als im Winter 2009 mussten aufgrund des Dauerfrostes wegen Arm- oder Beinbrüchen sowie Kopf- und Platzwunden im Krankenhaus versorgt werden. Dadurch entstanden der KKH-Allianz Kosten in Höhe von fast sieben Millionen Euro. Jede stationäre Aufnahme wegen Winterunfällen kommt die Krankenkassen mit durchschnittlich 4000 Euro teuer zu stehen. Ein komplizierter Knochenbruch kann sogar mit bis zu 15.000 Euro zu Buche schlagen.
Ein Glatteisunfall ist zwar teuer, aber in erster Linie schmerzhaft. Schuhwerk mit rutschfestem Profil kann vor unfreiwilligen Fehltritten schützen. Fahrradfahrer sollten die Gefahrensituationen möglichst meiden. Für Sportler wie Jogger oder Walker gilt die Devise, lieber langsamere Trainingseinheiten statt rasanter Tempoläufe einlegen. Wer dennoch stürzt und sich dabei verletzt, kann unter Umständen Schmerzensgeld und Schadensersatz fordern. Denn wenn der Weg nicht ordnungsgemäß geräumt wurde, kann der Hauseigentümer oder die zuständige Kommune haftbar gemacht werden. Dafür ist es wichtig, Hinweise zum Unfallhergang zu sammeln. Oftmals reicht schon ein Foto mit dem Handy, das die Beschaffenheit des Weges dokumentiert.
Die KKH-Allianz ist Deutschlands viertgrößte bundesweite Krankenkasse mit rund zwei Millionen Versicherten. Sie gilt als Vorreiter für innovative Behandlungsmodelle in der gesetzlichen Krankenversicherung. Über 4.000 Mitarbeiter bieten einen exzellenten Service, entwickeln zukunftsweisende Gesundheitsprogramme und unterstützen die Versicherten bei der Entwicklung gesundheitsfördernder Lebensstile. Als eine der ersten gesetzlichen Krankenkassen hat sich das Unternehmen auf den Qualitätsprüfstand des unabhängigen Versicherungsprüfers Assekurata gestellt und konnte das sehr gute Gesamturteil auch in Folgeratings bestätigen. Exklusiver Kooperationspartner der KKH-Allianz ist die Allianz Private Krankenversicherungs-AG. Das jährliche Haushaltsvolumen beträgt knapp fünf Milliarden Euro. Hauptsitz der KKH-Allianz ist Hannover.

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