ERGO-Verbrauchertipps „Sicher unterwegs im Schnee“

Reise & Freizeit

Winterausstattung fürs Auto
Wer sich und andere beim Autofahren im Winter nicht unnötig gefährden will, für den sind Winterreifen eine Selbstverständlichkeit – sollte man meinen. Doch ohne eindeutige gesetzliche Winterreifen-Pflicht „drückten“ sich bisher jedes Jahr zahlreiche Autofahrer darum, wintertaugliche Pneus aufzuziehen. „Nicht selten ein fataler Fehler“, so die Experten der ERGO, denn immer häufiger verschwinden auch die nördlich des Main gelegenen Bundesländer – zumindest für einige Tage – unter einer dicken Puderzuckerschicht. „Wer dann nicht mindestens auf so genannten ‚Ganzjahresreifen’ unterwegs ist, verliert auf dem verschneitem Untergrund schnell die Kontrolle über sein Fahrzeug und ist danach um eine teure und oft schmerzliche Lektion reicher.“ Möchte man mit dem eigenen Auto auch in höheren Lagen, wie beispielsweise den deutschen Mittelgebirgen oder den Alpen, gut durch den Winter kommen, gehören nach Meinung der ERGO-Experten zudem Schneeketten zur Grundausstattung – genauso wie Eiskratzer, Frostschutzmittel, Handbesen, Türschlossenteiser und die (in vielen unserer Nachbarländern bereits zwingend vorgeschriebenen) Warnwesten für den Pannenfall.
Quelle: ERGO

Wintersportgeräte sicher transportieren
Zieht es die ganze Familie einmal im Jahr auf die Schneepisten dieser Welt, stößt die treue Familienkutsche rein platztechnisch oft schnell an ihre Grenzen. Denn neben Kind und Kegel sollen ja meist mindestens vier paar Ski nebst Stöcken, das ein oder andere Snowboard und natürlich die passenden Pistenoutfits mit auf die Reise – am besten im eigentlich geräumigen Kofferraum. Doch ist hier Vorsicht geboten: „Wintersportgerät ist sperrig und hat meist spitze und scharfe Kanten. Bei einem plötzlichen Bremsmanöver verwandeln sich Board und Co. so schnell in lebensgefährliche Geschosse. Und um alles wirklich sicher zu verstauen, ist leider meist nicht genug Platz“, warnen die ERGO-Experten und raten: „Besser, Sie verstauen Ihr Wintersport-Equipment gleich außerhalb der Fahrgastzelle: Möglichst in einem (beispielsweise vom TÜV) geprüften und fest montierten, geschlossenen Dach- oder Heckgepäckträger.“
Quelle: ERGO

Vorbereitet in den Winterurlaub
Nicht jeder Skitrip ist von langer Hand geplant. „Doch auch wenn es einmal spontan ins nahe gelegene Wintersport-Ausland geht, sollten deutsche Skitouristen sich unbedingt vorab über ihren Versicherungsschutz vor Ort informieren“, empfehlen die Experten der ERV Europäische Reiseversicherung. Denn: Trotz einheitlicher Europäischer Krankenkassenkarte (EHIC) ist nicht garantiert, dass nach einem Pistenunfall alle nötigen Rettungskosten automatisch vom jeweiligen staatlichen Versicherungsträger übernommen werden. So bleiben gesetzlich versicherte Deutsche zum Beispiel in Österreich nach einer Bergrettung in der Regel auf den angefallenen Kosten sitzen. Und auch einen Krankenrücktransport ins Heimatland übernehmen gesetzliche Krankenversicherungen grundsätzlich nicht. Daher raten die Experten der ERV in jedem Fall, eine private Zusatzversicherung abzuschließen. Gut zu wissen: Eine günstige Jahresversicherung lohnt sich bereits ab zwei Trips ins Ausland und gerade bei Spontan-Reisen muss man sich im Vorfeld um nichts mehr kümmern.
Quelle: ERV Europäische Reiseversicherung

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher.

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