ERGO-Verbrauchertipps „Advent, Advent, die Wohnung brennt…“

Wohnen & Garten

Der schöne (Kerzen-)Schein
Für viele Menschen gehört der beruhigend flackernde Schein echter Kerzen ebenso zur Adventszeit wie etwa Weihnachtsmärkte, Spekulatius oder Glühwein. Doch Vorsicht, warnen die Experten der ERGO: „Kerzenlicht ist zwar romantisch, aber keinesfalls ungefährlich! Denn gerade durch Adventskränze und echte Kerzen am Weihnachtsbaum steigt in den letzten Wochen des Jahres die Brandgefahr in deutschen Haushalten um ein Vielfaches.“ Der Grund: Mit der Zeit trocknen gebundene Adventskränze meist völlig aus. In diesem Zustand reicht dann oft schon die Hitze einer heruntergebrannten Kerze oder der kleinste Funke – und schon steht die Weihnachtsdekoration lichterloh in Flammen. Gleiches gilt übrigens auch für den Christbaum. „Achten Sie deshalb unbedingt darauf, heruntergebrannte Kerzen frühzeitig auszutauschen, und lagern Sie den Baum bis Heiligabend möglichst kühl und nicht zu trocken – zum Beispiel in der Garage“, so der Rat der ERGO-Experten.
Quelle: ERGO

Sichere Weihnachtsbeleuchtung
Vorweihnachtliche Leuchtmittel wie Lichterketten, blinkende Fenstersterne oder Lichtschläuche haben im Winter 2010 wieder Hochkonjunktur. „Doch leider ist nicht alles Gold, was glänzt“, warnen die Experten der ERGO. Gerade besonders preiswerte Produkte weisen nämlich nicht selten große Mängel in Verarbeitung oder Isolierung auf und bilden damit eine potentielle Gefahr für Leib und Leben. „Sichere Weihnachtsbeleuchtung erkennen Sie unter anderem an Prüfsiegeln wie dem GS-Zeichen („geprüfte Sicherheit“) und am einwandfreien Zustand von Verpackung, Lampen und Kabeln. Wenn der Lichterschmuck dann noch über einen Transformator an die Steckdose angeschlossen ist, steht einem sicher illuminierten Weihnachtsfest im Grunde nichts mehr im Weg“, wissen die ERGO-Experten. Übrigens: Wer nicht nur innerhalb der eigenen vier Wände für weihnachtliche Festbeleuchtung sorgen möchte, sollte darauf achten, ausschließlich außentauglichen Lichterschmuck zu verwenden. Erkennbar ist dieser an den entsprechenden Symbolen: Ein Dreieck mit Wassertropfen steht dabei für „spritzwasserfest“, ein Quadrat mit Tropfen für „regenwassergeschützt“ – alternativ findet sich auch häufig die etwas kryptische Kennzeichnung „IP 44“.
Quelle: ERGO

Prasselndes Kaminfeuer beruhigt…
…und birgt so manche Gefahr. Denn ganz gleich, ob mit Holz im klassischen offenen Kamin oder rauchfrei als moderne Ethanol-Variante: So angenehm und beruhigend ein fröhlich vor sich hinprasselndes Feuer gerade in der kalten Jahreszeit auch sein mag, so vorsichtig sollte man auch damit umgehen. „Achten Sie immer darauf, dass Sie die allgemeinen Sicherheitsvorschriften des Herstellers genau befolgen, sorgen Sie stets für ausreichend Frischluftzufuhr in den betroffenen Räumen und verlassen Sie nach Möglichkeit nie für längere Zeit das Zimmer, in dem das Feuer brennt“, warnen die Experten der ERGO und ergänzen: „Auch einen Feuerlöscher in Griffweite zu deponieren, ist sicher nicht verkehrt.“
Vor (Wieder-)Inbetriebnahme einer „echten“ Feuerstelle sollten zudem unbedingt sowohl der Kamin selbst als auch der entsprechende Schornstein auf Rußablagerungen fachmännisch untersucht und gegebenenfalls gereinigt werden. Bei alternativen Ethanol-Brennstellen gilt: Vor dem Anzünden sollte die Brennschale von Rückständen wie eingetrocknete Brennpaste oder Reste von altem Bio-Ethanol gereinigt werden – ansonsten besteht unter Umständen Verpuffungs- bzw. Explosionsgefahr!
Quelle: ERGO

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*