„Klimaschutz für den Hausgebrauch“

Energiespartipps, die viel bringen und wenig kosten
Wohnen & Garten

Mit Wärme richtig haushalten
Knapp drei Viertel des Energiebedarfs eines durchschnittlichen deutschen Privathaushalts entfallen auf das Heizen. Hier liegt also mit das größte Einsparungspotenzial – und bereits kleine Maßnahmen können große Effekte bewirken. Weithin bekannt ist, dass allein durch die Reduzierung der Raumtemperatur von 21 auf 20 Grad Celsius rund sechs Prozent der Heizenergie – und natürlich auch der entsprechenden Kosten – eingespart werden können. „Was nur wenige wissen: Weitere drei bis sieben Prozent können Energiesparer gutmachen, indem sie regelmäßig ihre Heizkörper entlüften und nachts die Rolläden herunterlassen“, wissen die Experten der ERGO. Wer meint, er könne Energie sparen, indem er tagsüber die Heizung ganz abdreht, irrt hingegen. Eine konstante Durchschnittstemperatur zu halten kostet weit weniger Energie als das ständige Wiederaufheizen erkalteter Räume. „Wer für mehr als eine Woche in Urlaub fährt, kann die Temperatur allerdings getrost auf Frostschutz-Niveau absenken“, raten die ERGO-Experten. In diesem Fall kompensiert die Einsparung den Mehraufwand.
Quelle: ERGO
www.ergo.com/verbraucher

Bewährte Rezepte fürs Energiesparen
Kochen, Kühlen, Backen – in der Küche wird viel Strom verbraucht. Mit geringem Aufwand lässt sich die Energiebilanz des Haushalts aber verbessern, wissen die Experten der ERGO. Generell gilt: Je neuer das Gerät, desto günstiger der Stromverbrauch. Wer jedoch den funktionierenden Kühlschrank oder E-Herd noch nicht ausmustern möchte, kann dennoch viel für den aktiven Klimaschutz tun. „Kühlschränke kommen mit weniger Strom aus, wenn sie an einem kühlen Ort stehen – oder zumindest möglichst weit entfernt von Wärmequellen wie Heizkörpern oder dem Küchenherd“, raten hierzu die ERGO-Experten. „Außerdem sollten sie so aufgestellt werden, dass sie die beim Kühlvorgang entstehende Wärme rasch nach außen abgeben können – sind die Lüftungsschlitze verstellt, entsteht ein Wärmestau, der bis zu zehn Prozent mehr Stromverbrauch kostet.“ Auch bei der Zubereitung lässt sich ganz einfach Zeit und Geld sparen: „Wer das Kochwasser sparsam dosiert, Töpfe und Pfannen mit gut schließenden Deckeln sowie nach Möglichkeit einen Schnellkochtopf verwendet, kommt am Herd mit bis zu zwei Drittel weniger Strom aus“, rechnen die ERGO-Experten vor.
Quelle: ERGO
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Sauber Energie gespart
Nach der Raumwärme gehört die Warmwasserbereitung zu den energieintensivsten Posten im Privathaushalt. „Wer daher bewusst mit dem kostbaren Nass umgeht, kann nicht nur das Klima, sondern auch das Familienbudget merklich entlasten“, so die Experten der ERGO. Dazu braucht es keine teuren Umbauten – auch Mieter können ihren Warmwasserverbrauch mithilfe einer Einhebel-Mischbatterie mit Perlator-Aufsatz sowie einem Sparduschkopf um 40 bis 50 Prozent senken, ohne Einbußen beim Komfort. „Koppelt man elektrisch beheizte Warmwasserspeicher mit einer Zeitschaltuhr, rechnet sich die Anschaffung bereits in den ersten Monaten“, wissen die ERGO-Experten. Denn über Nacht und tagsüber wird in den meisten Haushalten kein Heißwasser benötigt – der Speicher müsste also eigentlich nicht rund um die Uhr heizen. Für eine nächtliche Ausnahme-Dusche reicht die Temperatur dennoch allemal: Dafür sorgt die Wärmeisolation des Boilers. „Wer dann noch häufiger duscht statt zu baden, kann bei einem Vier-Personen-Haushalt mehr als eine halbe Tonne CO2 pro Jahr einsparen“, resümieren die ERGO-Experten.
Quelle: ERGO
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