HDI-Gerling entlastet Geschädigte von Pleiteversicherungs-Kunden

Kaskoversicherte bei HDI-Gerling und HDI, die schuldlos in einen Verkehrsunfall mit Kunden des insolventen Versicherers Ineas / LadyCarOnline verwickelt wurden, können aufatmen. Wenn der Geschädigte eine Kfz-Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat, übernimmt der Hannoveraner Versicherer den Fahrzeugschaden für den eigenen Kunden, ohne dessen Schadenfreiheitsrabatt zu ändern.

Generell können sich Geschädigte bei Insolvenz des Versicherers eines Unfallgegners an die Verkehrsopferhilfe e.V. wenden. Diese tritt jedoch nur für den Schaden ein, sofern nicht zum Beispiel ein Kasko-Versicherer in Anspruch genommen werden kann. Eine Kasko-Schadenzahlung hat jedoch normalerweise die Höherstufung des Versicherten in der Schadenfreiheitsklasse zur Folge, so dass der Versicherte in den meisten Fällen in den folgenden Jahren höhere Prämien für seinen Kasko-Versicherungsschutz zu zahlen hat.

HDI-Gerling und HDI verzichten auf diese Höherstufung. „Unser Kunde trägt für den Schaden an seinem Fahrzeug keine Schuld. Wir sehen es daher als ein Gebot der Fairness an, ihn nicht mit einer Höherstufung seiner Schadenfreiheitsklasse für die Fehler anderer zahlen zu lassen, nur weil deren Versicherer pleite gegangen ist“, begründet Vorstand Wolf-Uwe Dings die Regelung.

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