Gemeinsame Presseerklärung: Ambulante statt stationärer OP

KKH-Allianz und Deutsche Praxisklinikgesellschaft fördern bundesweiten Trend

Die Zahl ambulanter Operationen hat in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren um etwa 37 Prozent zugenommen, so der Bundesverband für Ambulantes Operieren. Für Fachärztin Dr. Elisabeth Siegmund-Schultze von der KKH-Allianz ist dieser Trend nicht verwunderlich, birgt doch ambulantes Operieren gegenüber stationärem einen wesentlichen Pluspunkt: „Die Patienten brauchen ihren individuellen Lebensrhythmus für den Eingriff nur für wenige Stunden zu unterbrechen. Zu verdanken ist das modernen Narkoseverfahren sowie neuen schonenden Operationstechniken wie minimal-invasiver Chirurgie.“
Die KKH-Allianz hat als derzeit bundesweit einzige Krankenkasse mit der Deutschen Praxisklinikgesellschaft e.V. (PKG) einen Rahmenvertrag für ambulantes Operieren geschlossen. Vorrangiges Ziel ist es, Krankenhausaufenthalte zu vermeiden. „Durch den medizinischen Fortschritt können immer mehr Operationen verschiedener Fachbereiche ambulant durchgeführt werden“, erklärt Christel Stoeckel-Heilenz von der PKG. „Wir freuen uns, mit der KKH-Allianz einen Partner gefunden zu haben, der es Versicherten in ganz Deutschland ermöglicht, sich für eine ambulante OP auf hohem Niveau zu entscheiden“, so Dr. Andreas Bartels von der PKG. Schon in wenigen Wochen, sobald sich die ersten Mitglieder der PKG dem neuen Vertrag angeschlossen haben, können sich KKH-Allianz Versicherte für eine ambulante Operation anmelden.
Die Vorteile für die Patienten im Einzelnen:

OP-Termine innerhalb von drei Wochen und damit geringe Wartezeiten,
Eingriffe durch erfahrene Spezialisten mittels schonender Methoden bei hoher Behandlungsqualität,
geringes Infektionsrisiko durch professionelles Hygienemanagement,
falls medizinisch erforderlich kurzer stationärer Aufenthalt,
Genesung in den eigenen ‚vier Wänden’, betreut vom Haus- oder Facharzt,
kürzere Arbeitsunfähigkeitszeiten durch Einsatz schonender Methoden,
Behandlung „aus einer Hand“ mit nachgewiesen hoher Patientenzufriedenheit.

Arzt und Patient entscheiden gemeinsam, ob es sinnvoll ist, eine erforderliche Operation ambulant durchzuführen.
KKH-Allianz
Die KKH-Allianz ist Deutschlands viertgrößte bundesweite Krankenkasse mit über zwei Millionen Versicherten. Sie gilt als Vorreiter für innovative Behandlungsmodelle in der gesetzlichen Krankenversicherung. Rund 4.400 Mitarbeiter bieten einen exzellenten Service, entwickeln zukunftsweisende Gesundheitsprogramme und unterstützen die Versicherten bei der Entwicklung gesundheitsfördernder Lebensstile. Als eine der ersten gesetzlichen Krankenkassen hat sich das Unternehmen auf den Qualitätsprüfstand des unabhängigen Versicherungsprüfers Assekurata gestellt und konnte das sehr gute Gesamturteil auch im Folgerating bestätigen. Exklusiver Kooperationspartner der KKH-Allianz ist die Allianz Private Krankenversicherungs-AG. Das jährliche Haushaltsvolumen beträgt über 4,5 Milliarden Euro. Hauptsitz der KKH-Allianz ist Hannover.
Deutsche Praxisklinikgesellschaft e.V. (PKG)
Die PKG ist der Spitzenverband für Praxiskliniken gem. §122 SGB V. Sie setzt sich erfolgreich für den Ausbau dieser Versorgungsform in Deutschland ein, damit Patienten auf hohem medizinischem und medizintechnischem Niveau stationär und ambulant aus einer Hand versorgt werden können. Die Mitgliedschaft setzt ein definiertes Qualitätsmanagement der Praxisklinik voraus. Einzelheiten dazu auf der Homepage.

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