„Versicherungen für Azubis“

Vorsorge & Beruf

Ausbildungslektion 1: Medizinische Versorgung
„Wer sich in einer betrieblichen Ausbildung befindet, ist in der Regel gesetzlich pflichtversichert“, erklären die Gesundheitsexperten der DKV: „In diesem Fall teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung. Der Arbeitgeber überweist den monatlichen Beitrag direkt an die jeweilige Krankenkasse des Angestellten.“ Darüber hinaus können auch Auszubildende die Basis-Leistungen der gesetzlichen Krankenpflichtversicherung um private Zusatzleistungen komplettieren. Gerade sinnvolle Ergänzungen wie eine private Zahnzusatzversicherung oder das Krankenhaustagegeld kosten dabei nicht die Welt, können aber vor lauernden Kostenfallen retten: Denn hochwertiger und daher teurer Zahnersatz wird nur selten komplett von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen, und auch bei einem längeren Krankenhausaufenthalt kommen schnell eine Reihe zusätzlicher Kosten zusammen, die das schmale Budget eines Azubis sprengen können.

Ausbildungslektion 2: Berufsunfähigkeit
Dass das Risiko der Berufsunfähigkeit bereits zu Beginn des Arbeitslebens ein Thema sein kann, machen sich Auszubildende häufig nicht bewusst. Doch sind es nicht nur chronische Krankheiten, die ein „Aus“ für die Erwerbstätigkeit bedeuten. Auch Unfälle oder psychische Probleme können das Ausüben des erlernten Berufs unmöglich machen. „Damit eine mögliche Berufsunfähigkeit nicht zwangsläufig auch den sozialen Abstieg bedeutet, sollten sich bereits Lehrlinge über die Absicherung eines solchen Risikos Gedanken machen“, raten deshalb die Vorsorge-Experten der ERGO Versicherungsgruppe. Da es aber eine Vielzahl unterschiedlicher Versicherungsmöglichkeiten gibt, zwischen denen man als „Otto-Normalverbraucher“ schnell den Überblick verliert, sollte am besten ein Fachmann zurate gezogen werden. Mit seiner Hilfe kann so bereits in den ersten Berufsjahren ein optimaler Schutz gegen das oft unterschätzte Risiko der Berufsunfähigkeit zusammengestellt werden – die beste Basis für eine solide Karriere- und Berufsplanung.

Ausbildungslektion 3: Private Rente
Natürlich liegt für einen jungen Menschen, der sich gerade in der Ausbildung befindet, nichts ferner als der Ruhestand. Doch wer sich bereits früh darüber informiert, was ihn später einmal erwartet, hat im Ernstfall die besseren Karten: Schon heute ist nämlich klar, dass die staatliche Rente nicht mehr reicht, um den eigenen Lebensstandard auch im Alter aufrechtzuerhalten. Der einzige Ausweg ist, bereits frühzeitig selbst die Initiative zu ergreifen und privat für das Rentenalter vorzusorgen. Denn: Wer schon zu Beginn seiner Erwerbstätigkeit regelmäßig etwas auf die Seite legt, hat mehr Zeit, sich für das Alter ein finanzielles Polster aufzubauen. „Welche der zahlreichen Vorsorgemöglichkeiten für den Einzelnen die Richtige ist, hängt stark von der eigenen Lebensplanung ab, aber auch Kriterien wie Risikoneigung, Immobilienbesitz oder zu erwartende Erbschaften spielen eine entscheidende Rolle – im Gespräch mit einem Experten lässt sich vorausschauend ein maßgeschneidertes Paket schnüren“, empfiehlt die ERGO Versicherungsgruppe.

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.de/verbraucher.

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