Nach der OP gleich wieder nach Haus

KKH-Allianz fördert ambulante chirurgische Eingriffe bei Kindern

Müssen Kinder operiert werden, ist die Angst bei den kleinen Patienten meist groß. Sie fürchten sich vor der Narkose, vor Schmerzen und vor allem auch vor dem Krankenhausaufenthalt – getrennt von Eltern, Geschwistern und der vertrauten Umgebung. Dabei können heute routinemäßige chirurgische Eingriffe wie beispielsweise die Entfernung der Rachenmandeln auf hohem Niveau ambulant durchgeführt werden. „Für Kinder wie auch Eltern bedeutet das in erster Linie weniger seelische Belastung durch Ängste, Unsicherheit und Trennungsschmerz“, sagt Kinderchirurg Dr. Ralf Tanz vom Nordpark Ärztenetz.
Neue schonende Operationstechniken und weniger belastende Anästhesieverfahren machen es möglich, dass eine Vielzahl notwendiger Operationen bei Kindern und Jugendlichen ambulant durchführbar ist. Ein solcher OP-Tag ist für die Kinder und insbesondere für die Eltern mit nur geringem organisatorischem Aufwand verbunden: „Morgens kommen die Eltern mit ihrem Kind, das nüchtern sein muss, zum OP-Termin. Meist erleben sie die Narkoseeinleitung mit. Nach der OP wacht das Kind in Anwesenheit der Eltern auf, wird von ihnen betreut sowie von Ärzten überwacht“, beschreibt Facharzt Tanz. „Einige Stunden nach dem Eingriff erfolgt dann die Abschlussuntersuchung. Sind alle Narkosenachwirkungen wie Übelkeit oder Erbrechen abgeklungen, darf der kleine Patient nach Hause.“ Kinderchirurg und Anästhesist stehen am OP-Tag rund um die Uhr als Ansprechpartner für das Kind und die Eltern zur Verfügung.
Die KKH-Allianz unterstützt diese effiziente Behandlungsform im Bereich der Kinderchirurgie. Dazu hat sie kürzlich einen Vertrag mit der Nordpark Ärztenetz GmbH geschlossen. „Dadurch stehen unseren Versicherten bis zum 18. Lebensjahr bundesweit über 150 Einrichtungen zur Verfügung“, freut sich Fachärztin Dr. Elisabeth Siegmund-Schultze von der KKH-Allianz. „Hier führen hoch qualifizierte Kinderchirurgen mehr als 20 chirurgische Routineeingriffe ambulant durch.“ Sollte es aus medizinischen Gründen einmal erforderlich sein, ist auch ein kurzer stationärer Aufenthalt eingeschlossen. Die fachgerechte Nachsorge daheim gehört generell mit zum Versorgungspaket.
„Unser neues Angebot sorgt dafür, dass Kinder auf dem schnellsten Weg gesund werden“, so die Fachärztin. „Dazu trägt neben der Genesung in gewohnter Umgebung vor allem die hohe Behandlungsqualität in der Einrichtung bei. Denn behandelnde Kinderärzte sowie hoch qualifizierte Kinderchirurgen und Anästhesisten gewährleisten durch ihre enge Zusammenarbeit die bestmögliche individuelle und auch kindgerechte Versorgung der kleinen Patienten.“
Ob eine ambulante Operation bei Kindern und Jugendlichen medizinisch möglich und sinnvoll ist, sollten Eltern vorab eingehend mit ihrem Haus- oder Kinderarzt sowie dem durchführenden Chirurgen diskutieren.
Die KKH-Allianz ist Deutschlands viertgrößte bundesweite Krankenkasse mit über zwei Millionen Versicherten. Sie gilt als Vorreiter für innovative Behandlungsmodelle in der gesetzlichen Krankenversicherung. Rund 4.400 Mitarbeiter bieten einen exzellenten Service, entwickeln zukunftsweisende Gesundheitsprogramme und unterstützen die Versicherten bei der Entwicklung gesundheitsfördernder Lebensstile. Als eine der ersten gesetzlichen Krankenkassen hat sich das Unternehmen auf den Qualitätsprüfstand des unabhängigen Versicherungsprüfers Assekurata gestellt und konnte das sehr gute Gesamturteil auch im Folgerating bestätigen. Exklusiver Kooperationspartner der KKH-Allianz ist die Allianz Private Krankenversicherungs-AG. Das jährliche Haushaltsvolumen beträgt über 4,5 Milliarden Euro. Hauptsitz der KKH-Allianz ist Hannover.

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