„Knigge fürs Public Viewing“

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Sicherheit auf der Fanmeile
Ob im Münchner Olympiapark, auf dem Hamburger Heiligengeistfeld oder vor dem Brandenburger Tor in Berlin – spätestens wenn am 13.06.2010 um 20.30 Uhr die deutsche Elf zu ihrem ersten Gruppenspiel gegen Australien antritt, tummeln sich wieder Tausende von Fußballbegeisterten in Stadien und auf Fanmeilen. Doch ob nun live dabei in Südafrika oder zuhause vor einer riesigen Leinwand beim Public Viewing: für derartige Großveranstaltungen gelten besonders strenge (Sicherheits-)Regeln – und das zu Recht. Denn wenn die Sonne brennt und die Stimmung kocht, erhitzen sich auch schnell die Gemüter. Viele Veranstalter und Behörden legen deshalb schon am Eingang großen Wert auf umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen. Was dabei alles „draußen“ bleiben muss, wissen die Experten der ERGO Versicherungsgruppe: „Zwar gibt es keine bundesweit einheitlichen Bestimmungen, doch die meisten Platz- und Hausordnungen orientieren sich an den Empfehlungen der Polizei. Wer keine böse Überraschung beim ‚Rucksack-Check’ am Eingang erleben möchte, sollte demnach auf ‚Mitbringsel’ wie Alkohol, Glasflaschen, nicht zugelassene Druckluft-Tröten, Feuerwerkskörper, Pfefferspray und natürlich Waffen jeglicher Art verzichten.“

Vorsicht ist besser als Nachsicht!
Je mehr Menschen sich an einem Ort aufhalten, desto höher das Verletzungsrisiko. Zudem fließen bei Events wie dem Public Viewing alkoholische Getränke oft in Strömen – entsprechend ausgelassen ist die Stimmung. „Wer hier mit offenen Schuhen wie Flip-Flops oder gar barfuss unterwegs ist läuft Gefahr, sich ernsthafte Schnittverletzungen zuzuziehen“, warnen die Unfall-Experten der ERGO Versicherungsgruppe. Denn trotz gängigem Glas- und Flaschenverbot ist der Boden zumeist schon nach kurzer Zeit mit Glassplittern übersäht. Doch nicht nur „von unten“ lauern Gefahren. „Haben Sie immer ein waches Auge auf Ihr näheres Umfeld“, raten die ERGO-Experten, „denn schnell kann aus einem kleinen Handgemenge zwischen angetrunkenen Fußballfans eine ausgewachsene Schlägerei werden, die im schlechtesten Fall in einer Massenpanik endet. Behalten Sie also immer mögliche Fluchtwege im Blick.“ Leider schmuggeln sich regelmäßig unvorsichtige Fans mit verbotenen „Krachmachern“ wie Druckluft-Hupen unter die Menge, die schwere und dauerhafte Hörschäden verursachen können. Der Rat der ERGO-Experten deshalb: Ohrstöpsel verwenden!

Achtung Langfinger!
„Menschenansammlungen ziehen leider auch Taschendiebe an“, warnen die Experten der ERGO Versicherungsgruppe im Hinblick auf das Fußball-Großereignis dieses Sommers in Südafrika. Wer die deutsche Elf auf einem der zahlreichen Fanfeste anfeuern will, sollte deshalb die Tipps der ERGO-Experten beachten: „Tragen Sie Handtaschen und Rucksäcke stets vor dem Körper und achten Sie darauf, dass sie fest verschlossen sind. Lassen Sie unnötige Gegenstände wie Kreditkarten oder überflüssige Schlüssel zu Hause und nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie sie tatsächlich brauchen.“ Auch Handys und Kameras wechseln auf Massenveranstaltungen schnell ungewollt den Besitzer. Damit das „Sommermärchen 2010“ nicht zu einem teuren Spaß wird, raten die ERGO-Experten: „Geben Sie Ihre (Handy-) Kamera nur Personen in die Hand, denen Sie vertrauen können. Denn schließlich ist es für jemanden mit ausreichend krimineller Energie gerade beim Public Viewing ein Leichtes, sich im Getümmel mit Ihrem Hab und Gut aus dem Staub zu machen.“

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.de/verbraucher.

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