„Wenn Eltern verletzungsbedingt ausfallen“

…und die Familie trotzdem mobil bleiben muss

Einmal kurz nicht aufgepasst, und schon ist es passiert: In Deutschland erleiden jährlich über acht Millionen Menschen einen Unfall – ein Großteil davon ereignet sich dabei im Haushalt oder in der Freizeit. Gerade für Familien mit Kindern kann aber selbst ein harmloser Armbruch zu einem handfesten organisatorischen Problem werden. Denn wer kümmert sich um den Haushalt oder bringt die Kinder zum Sport, wenn Mama oder Papa mit eingegipstem Arm erstmal für einige Wochen ausfallen? Die Unfall-Experten der ERGO Versicherungsgruppe wissen auch für diese Situation Rat.

Ein Unfall, beispielsweise bei Sport oder Hobby kann neben schmerzhaften körperlichen Folgen auch finanzielle Belastungen bedeuten – je nach Schwere der Verletzungen. Denn die gesetzliche Unfallversicherung schützt nicht vor den Folgen von Unfällen, die sich in der Freizeit ereignen. Wer auch für diese Fälle ausreichend vorsorgen will, schließt in der Regel eine private Unfallversicherung ab. „Allerdings sollten gerade Berufstätige und Familien mit Kindern dabei auch an die Vielzahl organisatorischer Probleme denken, die entstehen können, wenn sie nach einem Unfall für einige Zeit in ihrer persönlichen Mobilität eingeschränkt sind“, mahnen die ERGO-Experten: Wer fährt die Kinder morgens zur Schule oder nachmittags zum Vereinssport, wer kümmert sich um den Einkauf, macht die Wäsche oder saugt gelegentlich durch, wenn Mama oder Papa sich unter Umständen wochenlang nur mit Mühe und unter Schmerzen bewegen können?

Wie bleibt die Familie mobil?
Schon ein gerissenes Außenband führt in der Regel dazu, dass das Auto als Fortbewegungsmittel zunächst ausfällt – jedenfalls dann, wenn man selbst am Steuer sitzen sollte. Gerade für Familienväter, die mit dem eigenen Fahrzeug täglich zwischen ihrem Wohnort im Grünen und ihrer Arbeitsstätte in der Stadt pendeln müssen, kann das zu einem handfesten Problem werden – schließlich kommt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht überall hin und Taxifahren wird auf Dauer zu einem ziemlich teuren Vergnügen. Doch auch der wöchentliche Großeinkauf, die Fahrt zum Arzt, in die Apotheke oder zur Krankengymnastik sind ohne Auto bzw. verkehrstüchtigen Fahrer oft nur mit großen Schwierigkeiten zu bewerkstelligen. Freunde und Verwandte können hier zwar immer wieder aushelfen – aber regelmäßig über einen längeren Zeitraum? „Gerade aktive Familien, die auf ausreichende Mobilität angewiesen sind, sollten sich deshalb nicht nur mit der privaten Unfallversicherung an sich, sondern auch mit dem Thema ‚Assistance-Leistungen’ auseinandersetzen“, raten die Experten der ERGO Versicherungsgruppe und erklären: „Dabei handelt es sich um praktische Zusatzleistungen wie etwa Fahrdienste oder Haushaltshilfen, die weit über die ‚Assekuranz’ – also die rein finanzielle Absicherung – hinausgehen. Vielmehr sollen sie dazu beitragen, dass auch all die kleinen und großen Alltagshürden nach einem Unfall für die Versicherten kein Problem darstellen. Denn so können sich Verunfallte voll und ganz auf ihre Genesung konzentrieren und schneller wieder selbst das Familienmanagement in allen Bereichen übernehmen.“

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.de/verbraucher.

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