„Zusatzleistungen in der medizinischen Versorgung“

Gesundheit & Fitness

Einzelzimmer im Krankenhaus
Fast niemand ist gerne im Krankenhaus – zumindest nicht als Patient. Denn – einmal abgesehen von der meist unerfreulichen Ursache für den Aufenthalt – versprechen in der Regel weder die meist ungewohnte Kost noch der stramme Tages- und Nachtrhythmus eine wirklich „gute Zeit“ während der Genesung. Dabei können längst nicht nur privat voll versicherte Patienten ihren Aufenthalt ein wenig komfortabler gestalten. „Sonderleistungen wie die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer sind durchaus auch für Kassenpatienten möglich“, erklären die Gesundheits-Experten der DKV Deutsche Krankenversicherung. „Und zwar durch eine private Krankenhauszusatzversicherung, die jedes Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung abschließen kann.“ Der Vorteil: Auch gesetzlich Versicherte kommen so in den Genuss von privaten Zusatzleistungen – wie eben ein Einzel- oder Zweibettzimmer.

Wahl des behandelnden Arztes
Wer als gesetzlich versicherter Patient die Klinik und den behandelnden Arzt auswählen möchte, sollte sich diese Option durch den Abschluss einer privaten Krankenhauszusatzversicherung sichern. „Im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung kommt der Patient in der Regel nämlich lediglich in das nächstgelegene Vertragskrankenhaus und dort in Behandlung durch den jeweils diensthabenden Arzt“, erläutern die Experten der DKV Deutsche Krankenversicherung. Die meist höher liegenden Kosten für die Betreuung durch Chefärzte sowie ausgewiesene Spezialisten oder gefragte Operateure übernimmt dann eine private Zusatzversicherung. Dabei können die Leistungen für die Vergütung des Arztes vom üblichen Regelsatz bis zum Höchstsatz der geltenden Gebührenordnung und möglicherweise sogar darüber hinaus individuell vereinbart werden. Hinsichtlich der freien Krankenhauswahl sollte geklärt werden, ob die private Zusatzversicherung die kompletten Unterkunftskosten übernimmt, wenn die gesetzliche Kasse keine Leistungen erbringt. Daher empfiehlt sich in jedem Fall eine Klärung sowohl mit der gesetzlichen als auch mit der privaten Versicherung vor einem Aufenthalt.

Zusatzleistungen in der medizinischen Versorgung
Ob Homöopathie, Akupunktur oder Chinesische Medizin – manchmal können alternative Heilmethoden wahre Wunder wirken. Laut internationaler Schätzungen nutzen mehr als 100 Millionen EU-Bürger die Angebote der so genannten Komplementärmedizin. Doch werden die Kosten für viele dieser Therapien nicht oder nur zum Teil von der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland übernommen. Die Gesundheits-Experten der DKV Deutsche Krankenversicherung raten daher: „Wer trotzdem nicht auf Leistungen wie etwa die Behandlung durch bestimmte Heilpraktiker verzichten möchte, muss deshalb meist selbst bezahlen.“ Alternativ können Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen hierfür eine entsprechende private Zusatzversicherung abschließen, die zusätzliche Kosten für Heilmethoden, Therapien und auch Medikamente zu einem zuvor vereinbarten Anteil übernimmt.

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.de/verbraucher.

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