„Auf zwei heißen Reifen in den Sommer“

Vorbereitung auf die Motorradsaison

Die Straßen sind wieder frei von Schnee und Split, die Temperaturen klettern und die Sonne scheint – optimale Bedingungen also für den ersten Motorradausflug! Doch nach den langen Wintertagen sind Motorrad und Fahrer häufig noch etwas „eingerostet“. Neben notwendigen Formalitäten kann sich daher auch eine Überprüfung der eigenen Fahrkenntnisse lohnen, so der Rat der ERGO Versicherungsgruppe.

Schnee, Eis und Rollsplit gehören zu den natürlichen Feinden des Motorradfahrers. Sind sie endlich weg von den Straßen, steht der Biker-Saison eigentlich nichts mehr im Wege, oder? „Vor dem allerersten Ausflug ist es sinnvoll, Saisonkennzeichen, Kfz-Versicherung und das eigene Fahrkönnen zu überprüfen“, empfiehlt Martin Weirich, Kfz-Experte der ERGO-Versicherungsgruppe.

Vorteil Saisonkennzeichen
Mit dem Saisonkennzeichen können Schönwetterfahrer ihr Motorrad nur für die Monate von April bis Oktober anmelden. Dafür reicht eine einmalige Anmeldung bei der Zulassungsstelle im Straßenverkehrsamt. Der große Vorteil eines zeitlich begrenzten Kennzeichens ist, dass auch die Versicherungsbeiträge nur für den angemeldeten Zeitraum anfallen. Dieser kann von zwei bis hin zu elf Monaten gelten. Er wird in der Zulassungsbescheinigung I (Fahrzeugschein), in der Versicherungskarte und auf dem Nummernschild vermerkt. „Nach Ablauf der Saison muss das Motorrad aber unbedingt ins Winterquartier, am besten in eine private Garage, denn Parken auf öffentlichem Grund kann ein Bußgeld, Punkte in der Verkehrssünderkartei und hohe Abschleppkosten zur Folge haben“, fügt Kfz-Experte Martin Weirich hinzu.

Sicherheit beim ersten Ausflug
Leider sind Fahrer von Motorrädern bzw. Mofas oder Mopeds im Straßenverkehr wesentlich stärker gefährdet, als Pkw-Fahrer. Zum einen sind Motorradfahrer oft mit relativ hoher Geschwindigkeit unterwegs, zum anderen werden sie auch sehr viel schneller übersehen als ein herannahendes Auto. Deshalb ist es für „Biker“ umso wichtiger, ihr Fahrzeug gut im Griff zu haben! Schließlich unterscheidet sich das Fahrverhalten von Pkw und Zweirad deutlich. Daher helfen ein paar Stunden auf einem öffentlichen Verkehrsübungsplatz beim Wiedereinstieg in die Fahrpraxis. „Automobil- und Motorradclubs bieten zudem Trainings zur Auffrischung, für Wiedereinsteiger oder für besondere Fahrsituationen, zum Beispiel Kurventraining, an“, informiert der ERGO-Fachmann.

Abgesichert auf Tour
Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Kfz-Haftpflichtversicherung kann für Zweiradbesitzer eine Teil- oder Vollkaskoversicherung sinnvoll sein: Ein Motorrad ist schneller entwendet als ein Auto – und die Teilkasko zahlt nicht nur bei Diebstahl, sondern auch bei Schäden durch Brand, Unwetter oder Wild. Wird das brandneue Motorrad dagegen beispielsweise beim Brettern über die Schotterpiste oder bei einem Sturz in Mitleidenschaft gezogen, übernimmt nur eine Vollkasko die Kosten. Viele Versicherungen bieten eigene Pakete speziell für Motorradfahrer an. Diese Pakete kombinieren Haftpflicht und Teil- bzw. Vollkaskoversicherung, optional ergänzt durch einen Fahrer-Unfallschutz oder einen Verkehrsrechtsschutz.

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.de/verbraucher.

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