„Gut abgesichert als Arbeitnehmer“

Vorsorge & Beruf

„Volkskrankheit“ Berufsunfähigkeit
Fast jedem Arbeitnehmer ist bekannt, dass mit einer Berufsunfähigkeit in der Regel erhebliche finanzielle Einbußen einhergehen. Doch gerade junge Menschen und Berufseinsteiger machen sich oftmals nicht bewusst, dass das Risiko einer plötzlichen Arbeitsunfähigkeit nicht nur ältere Kollegen betrifft. Denn neben chronischen Beschwerden können auch Unfälle oder eine psychische Erkrankung schnell die Ausübung des eigenen Berufs unmöglich machen. Statistisch wird in Deutschland jeder vierte Arbeitnehmer noch vor dem Erreichen des normalen Rentenalters berufsunfähig. Um in einem solchen Fall wenigstens die finanziellen Einbußen abzufedern, lohnt sich deshalb der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung in jedem Stadium des Erwerbslebens. „Allerdings sollten Arbeitnehmer unbedingt professionellen Rat in Anspruch nehmen, um die jeweils optimale Versicherungslösung zu finden“, raten die Vorsorge-Experten der ERGO Versicherungsgruppe. Und das zu Recht: Denn welcher Arbeitnehmer weiß schon um den Vorteil der „konkreten“ gegenüber der „abstrakten“ Verweisung oder kennt den Unterschied zwischen Pflegestufen und Pflegepunkten…?

Zusätzliche Rente durch Steuer-Geschenk
Dass die staatliche Rente später einmal nicht ausreichen wird, um den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten, ist den meisten Arbeitnehmern inzwischen durchaus bewusst. Doch längst nicht alle Angestellten in Deutschland haben sich dazu durchringen können, für den Lebensabend ausreichend vorzusorgen. Ein häufiger Grund hierfür ist die fehlende Bereitschaft, regelmäßig einen Teil des verfügbaren Einkommens für etwas aufzusparen, das noch in weiter Ferne liegt. Dabei kann auch schon ein verhältnismäßig niedriger monatlicher Betrag beispielsweise durch Umwandlung von Lohn im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung in eine Pensionskasse zu einer stattlichen Altersrente führen. Der Clou dabei: Steuer- und Sozialversicherungsvorteile können genutzt werden. „Gerade das zusätzliche Einkommen, das viele Arbeitnehmer durch das Bürgerentlastungsgesetz seit Anfang des Jahres auf ihrem Konto finden, ist wie geschaffen für die Altersvorsorge“, erklären die Vorsorge-Experten der ERGO. Denn wer diesen Bonus direkt in die Altersvorsorge investiert, hat im Vergleich zum Vorjahr trotzdem das gleiche Einkommen zur Verfügung.

Wer versichert was beim Firmenwagen?
Wird dem Arbeitnehmer von seiner Firma ein Dienstwagen zur Verfügung gestellt, übernimmt in der Regel der Arbeitgeber alle notwendigen Betriebs- und Unterhaltskosten. „Das betrifft die Kfz-Steuer, die Kfz-Versicherung sowie Inspektion und Reparatur“, erläutern die ERGO-Experten. Neben der rechtlich verpflichtenden Kfz-Versicherung ist auch eine Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung empfehlenswert. Wurde der Firmenwagen geleast oder finanziert, ist eine Vollkaskoversicherung in der Regel ohnehin meist vorgeschrieben. Wird der Firmenwagen auch privat genutzt, so übernimmt der Arbeitgeber ebenfalls alle notwendigen Kosten, allerdings müssen diese vom Arbeitnehmer als ‚geldwerter Vorteil’ versteuert werden.
Kommt es dann zu einem Unfall, übernimmt die vom Arbeitgeber abgeschlossene Haftpflicht- oder Kaskoversicherung die Kosten. Kracht es bei einer Privatfahrt und die Kaskoversicherung beinhaltet eine Selbstbeteiligung, dann muss dieser Kostenanteil vom Mitarbeiter selbst gezahlt werden.

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