„Rund um den Führerschein“

Auto & Verkehr

Checkliste für die Anmeldung in der Fahrschule
Abschied vom „Mama-Taxi“ und rein ins eigene Auto – für Jugendliche ist dies der große Traum. Also, Anmeldung an die Fahrschule schicken und auf in die erste Unterrichtsstunde! Doch leider ist es dann doch nicht ganz so einfach: „Bevor Sie sich das erste Mal hinters Steuer setzen dürfen, müssen einige Formalitäten erledigt werden“, informieren die Experten der ERGO Versicherungsgruppe. Neben der Anmeldung bei der Fahrschule selbst ist die Genehmigung auf Erteilung einer Fahrerlaubnis der Klasse B (für PKW) erforderlich. Um diesen Antrag beim Einwohnermeldeamt überhaupt stellen zu können, sind folgende Unterlagen notwendig: der Nachweis über einen Kurs für lebensrettende Sofortmaßnahmen bzw. Erste-Hilfe, eine Sehtestbescheinigung vom Augenarzt oder Optiker und – nicht zu vergessen – zwei Lichtbilder sowie ein gültiger Personalausweis.
Nach erfolgreicher Anmeldung heißt es dann erstmal: Schulbank drücken. Denn selbst wenn man bereits genug Fahrstunden absolviert hat, ist die bestandene theoretische Prüfung Voraussetzung für die praktische Prüfung. Daher ein Tipp der ERGO-Experten: „Fangen Sie mit den Fahrstunden erst an, wenn Sie schon einige Theoriestunden besucht oder sogar den theoretischen Test bestanden haben! Sonst verzögert sich die praktische Prüfung und die Kosten für die dazwischen notwendigen Fahrstunden belasten den Geldbeutel…“

Welche Kfz-Versicherungsvarianten gibt es?
Wenn der Kauf des ersten eigenen Autos ansteht, sollte man sich vorher über die notwendige Versicherung informieren. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. „Passiert Ihnen ein Unfall, so bietet diese Kfz-Haftpflichtversicherung Schutz bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden gegenüber Dritten“, erläutert Martin Weirich, Kfz-Experte der ERGO Versicherungsgruppe. Möchte man zudem Schäden am eigenen Fahrzeug finanziell absichern, bietet sich eine Teil- oder Vollkaskoversicherung an. Die Teilkasko bietet Schutz bei Schäden, die z.B. durch Brand oder Explosion, Diebstahl, Sturm oder Glasbruch entstanden sind. Die Vollkasko ist umfangreicher und deckt auch Schäden durch Unfall (selbstverschuldete Unfälle oder bei Fahrerflucht) sowie bei mut- oder böswilligen Beschädigungen durch Dritte ab. Welcher Kasko-Schutz besser passt, hängt natürlich auch vom Auto ab: Einem Neuwagen „gönnt“ man sicher gerne die Vollkasko, bei älteren Fahrzeuge muss der Fahrzeugbesitzer abwägen, ob der Teilkaskoschutz nicht ausreichend ist.

„Führerschein auf Probe“ kann auch verlängert werden
Bekanntermaßen gehören junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren zu der Personengruppe mit dem höchsten Unfallrisiko im Straßenverkehr. Übermut und mangelnde Erfahrung führen schnell zu einem Zusammenstoß. Daher erhalten Fahranfänger nach bestandener Prüfung erst einmal den „Führerschein auf Probe“. „In dieser zweijährigen Bewährungszeit darf sich der Führerscheinneuling kein falsches Verhalten im Straßenverkehr erlauben, sonst verlängert sich die Probezeit um nochmals zwei Jahre – inklusive verpflichtender Aufbauseminare“, warnen die Experten der ERGO Versicherungsgruppe. Allerdings sind nur Verkehrsverstöße relevant, die ein Bußgeld und einen Eintrag ins Flensburger Verkehrszentralregister nach sich ziehen. Dabei werden diese Verstöße in die Kategorien „A“ (schwerwiegend) und „B“ (weniger schwerwiegend) unterteilt. Ein „A-Verstoß“, wie zum Beispiel mehr als 20 km/h zu schnell gefahren, oder zwei „B-Verstöße“ durch Telefonieren ohne Freisprechanlage und abgefahrene Reifen bedeuten ein Nichtbestehen der Probezeit. Parken im Halteverbot führt zwar zu einer Verwarnung, gilt jedoch nicht als Verstoß und hat daher keine Verlängerung der Probezeit zur Folge.

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.de/verbraucher.

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