ERGO-Verbrauchertipps „Auszug aus dem Elternhaus“

Wohnen & Garten

Schutz für den ersten Schritt in die Selbstständigkeit
Ist der Auszug aus dem Elternhaus erst einmal geschafft, freuen sich die meisten auf eine Fülle neuer Freiheiten. Doch diese bringen auch neue Verantwortung mit sich: Für selbst verursachte Schäden muss man jetzt beispielsweise auch selber gerade stehen. Denn der Versicherungsschutz aus der Privathaftpflicht der Eltern fällt mit abgeschlossener Ausbildung bzw. abgeschlossenem Studium weg. Das kann schmerzhaft ins Geld gehen, warnen die ERGO-Versicherungsexperten. Deshalb gehört eine Privathaftpflicht ebenso zur neuen Wohnung wie ein eigener Staubsauger. Fällt beispielsweise beim Bepflanzen des neuen Balkons ein Blumentopf auf ein im Hof geparktes Fahrzeug und beschädigt dies, so übernimmt eine Privathaftpflicht die dadurch entstehenden Kosten.

Vorsicht bei Altgeräten!
Ziehen die Kinder von zu Hause aus, brauchen sie meist von heute auf morgen einen neuen Hausstand – mit hohen Ausgaben für Kind und Eltern. Gerne greifen viele daher für den Anfang auf den gebrauchten Fernseher oder die alte Spülmaschine aus dem Elternhaus zurück. Allerdings bieten speziell ältere Spül- und Waschmaschinen meist noch keine modernen Schutzvorrichtungen wie den so genannten Aqua-Stopp, warnen die Experten der ERGO Versicherungsgruppe. Platzt der Schlauch der alten Spülmaschine, kann das gerade für ein junges Budget schnell verheerende finanzielle Folgen haben. Deshalb ist es für junge Leute, die ihr erstes eigenes Zuhause beziehen, eine besondere Überlegung wert, eine Hausratversicherung abzuschließen.

Weiterführung der privaten Krankenversicherung
Kinder, die ein Studium an einer Hochschule oder Universität aufnehmen, können ihre private Krankenversicherung weiterführen. Allerdings, so der Rat der Experten der DKV Deutsche Krankenversicherung, sollte der zukünftige Student sich rechtzeitig eine Versicherungsbescheinigung von der privaten Krankenversicherung besorgen. Denn diese muss bereits bei der Einschreibung zum Studium an der Universität abgegeben werden. Die Wahl zwischen privatem und gesetzlichem Krankenschutz haben Studenten nämlich nur vor Antritt des Studiums. Fehlt der Hochschule eine Bestätigung der privaten Krankenkasse, rutscht der Student automatisch in die gesetzliche Krankenversicherung.

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