Harter Winter: Doppelt so viele Glatteisunfälle wie 2009

KKH-Allianz stellt Zunahme von Knochenbrüchen ihrer Versicherten fest

Der Dauerwinter sorgt für zahlreiche Glatteisunfälle in Deutschland. Laut der KKH-Allianz haben nach heutigem Stand im Monat Januar doppelt so viele Menschen Knochenbrüche erlitten wie im Vorjahresmonat. Bundesweit mussten nach einer Hochrechnung mehr als 20.000 gesetzlich Versicherte wegen Arm- oder Beinbrüchen sowie Kopf- und Platzwunden stationär behandelt werden. Bereits im Jahr 2009 gab es aufgrund von Dauerfrost und anhaltender Eisglätte zahlreiche Unfälle. Dadurch entstanden der KKH-Allianz Kosten in Höhe von mehr als drei Millionen Euro. Angesichts des Rekord-Winters ist in diesem Jahr mit einem weiteren Kostenanstieg zu rechnen. Jede stationäre Aufnahme wegen Winterunfällen kommt die Krankenkassen mit durchschnittlich 4000 Euro teuer zustehen. Ein komplizierter Knochenbruch kann sogar mit bis zu 15.000 Euro zu Buche schlagen.
Ein Glatteisunfall ist zwar teuer, aber in erster Linie schmerzhaft. Deshalb rät die Krankenkasse zu Vorsicht auf Gehwegen und Straßen. Schuhwerk mit rutschfestem Profil kann vor unfreiwilligen Fehltritten schützen. Fahrradfahrer sollten die Gefahrensituationen möglichst meiden. Für Sportler wie Jogger oder Walker gilt die Devise, lieber langsamere Trainingseinheiten statt rasanter Tempoläufe einlegen. Wer dennoch stürzt und sich dabei verletzt, kann unter Umständen Schmerzensgeld und Schadensersatz fordern. Denn wenn der Weg nicht ordnungsgemäß geräumt wurde, kann der Hauseigentümer oder die zuständige Kommune haftbar gemacht werden. Dafür ist es wichtig, Hinweise zum Unfallhergang zu sammeln. Oftmals reicht schon ein Foto mit dem Handy, das die Beschaffenheit des Weges dokumentiert.

Die KKH-Allianz ist Deutschlands viertgrößte bundesweite Krankenkasse mit über zwei Millionen Versicherten. Sie gilt als Vorreiter für innovative Behandlungsmodelle in der gesetzlichen Krankenversicherung. Rund 4.400 Mitarbeiter bieten einen exzellenten Service, entwickeln zukunftsweisende Gesundheitsprogramme und unterstützen die Versicherten bei der Entwicklung gesundheitsfördernder Lebensstile. Als eine der ersten gesetzlichen Krankenkassen hat sich das Unternehmen auf den Qualitätsprüfstand des unabhängigen Versicherungsprüfers Assekurata gestellt und konnte das sehr gute Gesamturteil auch im Folgerating bestätigen. Exklusiver Kooperationspartner der KKH-Allianz ist die Allianz Private Krankenversicherung. Das jährliche Haushaltsvolumen beträgt über 4,5 Milliarden Euro. Hauptsitz der KKH-Allianz ist Hannover.

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