ERGO-Verbrauchertipps „Gefahren im Haushalt“

Gefahren im Haushalt
Wohnen & Garten

Gefahrenquelle Nummer 1: Der Haushalt
Über fünf Millionen Mal passieren jährlich Unfälle im Haushalt, so die Experten der ERGO Versicherungsgruppe. Ob beim Putzen, Handwerkern oder dem Einsatz von Haushaltsgeräten – die Gefahr eines Personen- oder Sachschadens ist sehr groß. Doch nur 70 Prozent der deutschen Haushalte verfügen über eine Privathaftpflicht und nur 40 Prozent haben eine private Unfallversicherung abgeschlossen. Dabei ziehen Sachschäden oft so hohe Kosten nach sich, dass auf den Schadenverursacher hohe finanzielle Belastungen zukommen können, gegen die es ratsam ist, sich zu wappnen: Ist beispielsweise ein Dichtungsring der Waschmaschine kaputt und das Wasser dringt in die darunter liegende Wohnung ein, dann übernimmt die Privathaftpflichtversicherung diesen Schaden. Verletzt sich ein Heimwerker so schwer an der Hand, dass er nicht mehr mit dem Auto zu seiner Arbeitsstelle fahren kann, organisiert die Unfallversicherung einen Fahrdienst dorthin und bietet für eventuell schwerwiegende und bleibende Schäden – Invalidität – finanzielle Unterstützung.

Staubwischen kann gefährlich sein
In vielen Haushalten wird das Aufräumen der Weihnachtsdekoration zu einem gründlichen Wohnungsputz genutzt. Auch der Staub auf der Vitrine muss weg – und um an ihn heranzukommen, machen Hausfrauen gerne abenteuerliche Kletterpartien mit Hilfe wackeliger Stühle oder Leitern. „Leider enden diese Abenteuer häufig mit einem bösen Sturz“, warnen die Experten der ERGO Versicherungsgruppe. Ein gebrochenes Bein kann im schlimmsten Fall lebenslange Beschwerden nach sich ziehen. Eine private Unfallversicherung kommt in solchen Fällen für den finanziellen Schaden auf. Bei der Wahl der Versicherung und des passenden Tarifs empfiehlt es sich, einen Blick auf die zusätzlichen Leistungen (so genannte Assistance-Leistungen) zu werfen, die individuelle Reha-Maßnahmen zur Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit, Fahrdienste nach dem Unfall oder Unterstützung bei der Haushaltsführung bieten.

Vorsicht bei Ceranflächen in der Küche
Die meisten Hausfrauen schwören auf pflegeleichte Ceranflächen statt klassischer Herdplatten: Töpfe können darauf nicht mehr kippen, und selbst eingebrannte Krusten sind im Handumdrehen mithilfe einer Rasierklinge wieder sauber entfernt. Einziger Nachteil: Die praktische Glaskeramikfläche kann zu Bruch gehen, wenn z.B. ein schwerer Topf darauf fällt. Eine häufige Annahme ist, dass solche Schäden durch eine Hausratversicherung abgedeckt sind. Die Experten der ERGO Versicherungsgruppe weisen jedoch darauf hin, dass für die Absicherung eines Cerankochfeldes eine Glasversicherung notwendig ist. Sie übernimmt im Schadenfall die Kosten für den Austausch oder eine Reparatur.

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.de/verbraucher.

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