KKH-Allianz fordert bessere Behandlungsqualität

Kailuweit: „Sachverständigengutachten in die Realität umsetzen“

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist in Zukunft mit dem Anstieg bestimmter Krankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu rechnen. Bis zum Jahr 2025 wird zum Beispiel ein Anstieg bei der Zahl der Diabeteskranken um 50 Prozent erwartet. „Auf diese Entwicklung muss reagiert werden“, meint Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender der KKH-Allianz. „Für eine bessere Behandlungsqualität brauchen wir in Deutschland mehr Spezialisten für bestimmte Krankheitsbilder. Auch die Verteilung von Haus- und Fachärzten muss neu organisiert werden, damit keine regionalen Defizite entstehen. Darüber hinaus sind fach- und sektorübergreifende Behandlungsmethoden für eine optimale Versorgung der Patienten erforderlich.“
Auch der Sachverständigenrat hat in seinem aktuellen Sondergutachten „Koordination und Integration – Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens“ gefordert, die generationenspezifische Gesundheitsversorgung stärker in den Blick zu nehmen. Der Rat hat unter anderem festgestellt, dass gerade ältere Patienten mit chronischen und mehrfachen Erkrankungen nicht adäquat behandelt werden. Für diese Altersgruppe gibt es nur sehr wenige anerkannte medizinische Leitlinien, die eine fachgerechte Therapie festlegen. „Gerade für ältere Patienten ist es sinnvoll, solche Leitlinien nach festgeschriebenen Standards zu entwickeln. Bestimmte Risikofaktoren wie zum Beispiel Wechselwirkungen verschiedener Medikamente könnten auf diese Weise ausgeschlossen werden“, so Kailuweit.
Die KKH-Allianz setzt sich bereits seit mehreren Jahren für eine verbesserte medizinische Versorgung ihrer Versicherten ein. So hat sie zum Beispiel für das Krankheitsbild Migräne ein innovatives Behandlungskonzept entwickelt. Dieses erfüllt schon heute die Anforderungen des Sachverständigengutachtens an eine koordinierte und qualitativ hochwertige Versorgung. Bei dem Programm stehen die Versicherten im Mittelpunkt und werden fachübergreifend von Psychologen, Neurologen und Physiotherapeuten an sogenannten Kopfschmerzzentren in Berlin, Essen, Jena und Gera betreut. Durch die sektorenübergreifende Koordination ist eine Versorgung ohne Informationsverluste gewährleistet. Kailuweit: „Die Politik ist aufgerufen, die Empfehlungen aus dem Gutachten zu beherzigen und entsprechende politische Weichen zu stellen!“

Die KKH-Allianz ist Deutschlands viertgrößte bundesweite Krankenkasse mit über zwei Millionen Versicherten. Sie gilt als Vorreiter für innovative Behandlungsmodelle in der gesetzlichen Krankenversicherung. Rund 4.400 Mitarbeiter bieten einen exzellenten Service, entwickeln zukunftsweisende Gesundheitsprogramme und unterstützen die Versicherten bei der Entwicklung gesundheitsfördernder Lebensstile. Als eine der ersten gesetzlichen Krankenkassen hat sich das Unternehmen auf den Qualitätsprüfstand des unabhängigen Versicherungsprüfers Assekurata gestellt und konnte das sehr gute Gesamturteil auch im Folgerating bestätigen. Exklusiver Kooperationspartner der KKH-Allianz ist die Allianz Private Krankenversicherung. Das jährliche Haushaltsvolumen beträgt über 4,5 Milliarden Euro. Hauptsitz der KKH-Allianz ist Hannover.

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