Väter kümmern sich selten um kranken Nachwuchs

KKH-Allianz fordert bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Wenn der Nachwuchs krank im Bett liegt, gibt es bei berufstätigen Eltern offensichtlich eine klassische Rollenverteilung. Eine bundesweite Auswertung der KKH-Allianz unter ihren Versicherten ergab: Es sind fast immer die Frauen, die wegen erkrankter Kinder zu Hause bleiben. So zahlte die KKH-Allianz für 88 Prozent aller Fehltage wegen kranker Kinder Lohnersatz an Frauen, nur für zwölf Prozent der Tage erhielten Männer das Krankengeld. Für die Erhebung wurde der Zeitraum Anfang 2008 bis Mitte 2009 untersucht.
Nach Ansicht der KKH-Allianz ist eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf insbesondere für Väter dringend notwendig. Die Arbeitgeber müssen die Rahmenbedingungen verbessern, damit die Familie bei berufstätigen Vätern nicht zu kurz kommt.
Wie sehr Väter sich mehr Zeit für ihre Kinder wünschen, zeigt eine forsa-Umfrage im Auftrag der KKH-Allianz: Demnach würden zwei von drei Vätern gerne mehr Zeit mit ihrem Nachwuchs verbringen. Jeder zweite Vater wäre bereit, dafür vorübergehend seine Arbeitszeit zu reduzieren. Andererseits befürchten 59 Prozent erhebliche finanzielle Einbußen. Fast jeder dritte Vater meint, Elternzeit würde seinem beruflichen Fortkommen schaden und einen Karriereknick bedeuten.
Die KKH-Allianz hat sich auf das neue Rollenverständnis von Vätern bereits eingestellt. In dem Elternratgeber „Mein Baby Guide“ wendet sich die Krankenkasse mit einem Sonderteil speziell an Väter und gibt Antworten auf sämtliche Fragen aus Vätersicht rund um Schwangerschaft, Geburt und Erziehung. Der Ratgeber ist kostenlos erhältlich in allen Servicezentren der KKH-Allianz und zum Teil im Zeitschriftenhandel. Er kann auch im Internet bestellt werden unter www.kkh-allianz.de/meinbabyguide.
Die KKH-Allianz ist Deutschlands viertgrößte bundesweite Krankenkasse mit über zwei Millionen Versicherten. Sie gilt als Vorreiter für innovative Behandlungsmodelle in der gesetzlichen Krankenversicherung. Rund 4400 Mitarbeiter bieten einen exzellenten Service, entwickeln zukunftsweisende Gesundheitsprogramme und unterstützen die Versicherten bei der Entwicklung gesundheitsfördernder Lebensstile. Als eine der ersten gesetzlichen Krankenkassen hat sich das Unternehmen auf den Qualitätsprüfstand des unabhängigen Versicherungsprüfers Assekurata gestellt und konnte das sehr gute Gesamturteil auch im Folgerating bestätigen. Exklusiver Kooperationspartner der KKH-Allianz ist die Allianz Private Krankenversicherung. Das jährliche Haushaltsvolumen beträgt über 4,5 Milliarden Euro. Hauptsitz der KKH-Allianz ist Hannover.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*