uniVersa empfiehlt Winterreifen aufzuziehen

Von Oktober bis April sollten Autos mit Winterreifen fahren. Bei Temperaturen unter sieben Grad beginnt die Gummimischung von Sommerreifen zu verhärten. Dadurch wird die Bodenhaftung des Fahrzeugs geringer und die Unfallgefahren höher, erklärt die uniVersa Versicherung aus Nürnberg. Winterreifen haften aufgrund einer kälteresistenten Gummimischung nicht nur auf Schnee besser, sondern auch auf kalten, regennassen Straßen. Zudem haben sie ein Profil mit Greifkanten und zusätzlichen Lamellen. Wer dennoch mit Sommerreifen im Winter unterwegs ist, riskiert im Schadensfall seinen Vollkaskoschutz. So bewertete das Oberlandesgericht in Frankfurt (AZ: 3 U 182/02) das Fahren mit falscher Bereifung als grob fahrlässig. Der Versicherte musste den Schaden an seinem Fahrzeug aus eigener Tasche bezahlen. Es gibt allerdings am Markt vereinzelt Anbieter, wie die uniVersa, die auch bei grober Fahrlässigkeit leisten. Dann brauchen Kunden keine Streitigkeiten zu fürchten, wenn sie beispielsweise von einem Wintereinbruch überrascht wurden.

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