“ Flowers for Life“

1. Jeder Vierte arbeitet während der Mittagspause
2. Statements zur Pressekonferenz Flower for Life 2009
3. Lebensstil-Risiken: Die Forsa-Ergebnisse im Überblick
4. Forsa-Studie: Vorsorge Schlaganfall
5. Ein Schlaganfall kommt selten allein
6. 5 Tipps für mehr Energie im Job
7. Essen mit Köpfchen

1. Jeder Vierte arbeitet während der Mittagspause
Stress im Job und mangelnde Bewegung: DAK und Stiftung Deutsche
Schlaganfall-Hilfe warnen vor Lebensstil-Risiken
Etwa jeder vierte Vollzeitbeschäftigte verbringt seine Mittagspause
hauptsächlich mit beruflicher Arbeit. Das hat eine Forsa-Umfrage im Auftrag
der DAK und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ergeben. „Viele muten sich im Job zu viel zu und gehen damit ein gefährliches Risiko ein. Auch wenn in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Belastung hoch ist, sollten Sie sich eine Pause gönnen, um neue Energie zu tanken“, sagte DAK-Landeschefin Regina Schulz bei der Vorstellung der Studie im Rahmen der Aktion „Flower for Life“ in Hamburg.

Der durch eine Durchblutungsstörung ausgelöste Hirninfarkt ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. „Jeder zweite Schlaganfall kann durch einen gesunden Lebensstil verhindert werden“, betont Dr. Brigitte Mohn, Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. „Deshalb rufen wir als Stiftung dazu auf, aktiv zu werden. Ein erster Schritt sein persönliches Risiko zu senken, ist regelmäßige Bewegung und gesündere Ernährung in den Arbeitsalltag zu integrieren.“

Umfrage: Stress im Beruf größte Belastung

Wer mitten im Job steht und auch noch zuhause gefordert wird, tut sich laut der aktuellen Forsa-Umfrage schwer mit einem gesunden Lebensstil: 72 Prozent der Berufstätigen zwischen 30 und 44 Jahren klagen über Stress, bei 49 Prozent kommen noch Mehrfachanforderungen durch Job, Freizeit und Familie dazu. In keiner anderen Altersgruppe ernähren sich die Menschen so ungesund: Der Forsa-Umfrage zufolge gehören für 38 Prozent Fast Food und Co. zum Alltag, hingegen nur für 25 Prozent der 45- bis 59-Jährigen. Bei den Älteren landete hingegen mangelnde Bewegung auf Platz drei der wichtigsten Belastungen.

Laut der aktuellen Forsa-Umfrage gehen 19 Prozent der Berufstätigen mittags raus, fast ebenso viele erledigen während der

Pause private Dinge, 23 Prozent der Befragten arbeiten durch. „Auch Sportler meistern Wettkämpfe nur dann, wenn sie in der Lage sind, Anspannung und Entspannung richtig zu dosieren“, ergänzt Frank Busemann, sportlicher Leiter des Zentrums für Präventivmedizin in Damp und Gewinner der Olympia-Silbermedaille in Athen 1996.

„Viele Menschen reagieren erst dann, wenn etwas passiert ist. Dabei kann man auch vorher schon viel tun“, sagt Professor Christian Gerloff von der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf. „Wichtig ist, regelmäßig den Blutdruck und Blutgefäße kontrollieren zu lassen. Dann spart man sich auch den Schuss vor den Bug – oder den Ernstfall.“

Die Aktion „Flower for Life“:

„Frühling malen. Freude schenken.“ Unter diesem Motto stand zum zweiten Mal ein bundesweiter Malwettbewerb, zu dem die DAK und der Künstler Pellegrino Ritter aufgerufen haben. Bundesweit haben sich 1200 Menschen beteiligt und Blumengemälde gespendet, die zu Gunsten der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe verkauft werden. Alle Bilder sind in der Online-Galerie www.flowerforlife.de zu sehen. Die schönsten Motive werden außerdem vom 28. Mai bis zum 21. Juni in der Europa Passage in Hamburg gezeigt.

Mit einem umfangreichen Rahmenprogramm informieren verschiedene Aussteller in den kommenden zwei Wochen in der Europa Passage über Möglichkeiten zur Prävention. Unter anderem können Besucher etwas über ihren eigenen Gesundheitszustand erfahren, sich über einfache und gesunde Ernährung informieren und selbst sportlich aktiv werden.

Mit dem Projekt „Flower for Life“ rücken die DAK und die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe das Thema Schlaganfall ins Bewusstsein der Menschen. „Schlaganfälle sind die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für eine körperliche Behinderung im Erwachsenenalter in Deutschland“, erklärt Dr. Brigitte Mohn, Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. „Ziel unserer Stiftung ist es, möglichst viele Schlaganfälle zu verhindern und den Folgen dieser Erkrankung entgegenzutreten. Darum kümmern wir uns um eine Verbesserung der Prävention, der Therapie, der Rehabilitation und der Nachsorge des Schlaganfalls.“

2. Forsa-Studie: Vorsorge Schlaganfall

Datenbasis: 1.003 Vollzeiterwerbstätige
Erhebungszeitraum: 21. bis 28. April 2009
statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte
Auftraggeber: DAK

Danach gefragt, welche Verhaltensweisen, Gewohnheiten oder Belastungen auf sie zutreffen, die ein Risiko für die Gesundheit darstellen, wird von den befragten Vollzeiterwerbstätigen vor allem Stress im Beruf (70 %) genannt. 45 Prozent empfinden die Mehrfachbelastung durch Freizeit, Familie und Beruf als persönlichen Risikofaktor. 38 Prozent nennen in diesem Zusammenhang zu wenig Bewegung, 34 Prozent Zigarettenkonsum, 33 Prozent ungesunde Ernährung und 13 Prozent regelmäßigen Alkoholkonsum. Die letztgenannten Belastungsfaktoren treffen auf die befragten Männern durchweg etwas häufiger zu als auf die Frauen.

Risikofaktoren
In ihrem Alltag treffen folgende Verhaltensweisen,Gewohnheiten und Belastungen auf sie zu

Stress im Beruf

%

Mehrfachbelastung durch Freizeit, Familie und Beruf
%
zu wenig Bewegung

%

insgesamt
70
45
38
Ost
69
48
45
West
70
45
37
Männer
71
45
40
Frauen
68
47
34
18- bis 29 Jährige
68
45
38
30- bis 44 Jährige
72
49
37
45- bis 59 Jährige
68
44
38
60 Jahre und älter
73
30
47
Hauptschule
68
44
30
mittlerer Abschluss
65
43
37
Abitur, Studium
73
48
42
Arbeiter
63
48
31
Angestellte
70
44
39
Beamte
75
47
35
Selbständige
72
46
44

Risikofaktoren
In ihrem Alltag treffen folgende Verhaltensweisen,Gewohnheiten und Belastungen auf sie zu

Zigaretten konsum
%
ungesunde Ernährung
%
regelmäßiger Alkoholkonsum
%
insgesamt
34
33
13
Ost
37
36
9
West
33
32
13
Männer
37
36
16
Frauen
29
26
6
18- bis 29 Jährige
48
37
14
30- bis 44 Jährige
34
38
10
45- bis 59 Jährige
30
25
11
60 Jahre und älter
30
31
34
Hauptschule
40
35
19
mittlerer Abschluss
44
37
11
Abitur, Studium
26
30
12
Arbeiter
39
41
12
Angestellte
35
32
11
Beamte
19
29
15
Selbständige
36
33
17

Danach gefragt, welche Möglichkeiten sie nutzen, um Krankheiten vorzubeugen, nennen die Befragten am häufigsten eine Einschränkung des Alkoholkonsum (85 %), gefolgt von ausreichend Schlaf (74 %), gesunder Ernährung (73 %), Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt (71 %) und körperlicher Aktivität (71 %). Häufiger werden auch regelmäßiger Sport (69 %) und Verzicht auf Zigaretten (65 %) als präventive Maßnahmen genannt. Das Praktizieren von Entspannungsübungen (19 %) wird in diesem Zusammenhang nur vergleichsweise selten genannt.

Präventive Maßnahmen
Es nutzen folgende Möglichkeiten, um Krankheiten vorzubeugen

trinke wenig oder keinen Alkohol

%

achte auf ausreichend Schlaf

%

ernähre mich gesund

%

nehme ärztliche Vorsorgeuntersuchengen wahr
%
insgesamt
85
74
73
71
Ost
90
74
70
72
West
84
74
74
71
Männer
82
70
68
65
Frauen
91
81
84
84
18- bis 29 Jährige
81
65
71
65
30- bis 44 Jährige
88
70
69
68
45- bis 59 Jährige
85
79
78
75
60 Jahre und älter
78
92
81
84
Hauptschule
84
78
72
67
mittlerer Abschluss
86
76
70
71
Abitur, Studium
85
72
75
72
Arbeiter
83
72
62
54
Angestellte
87
74
75
74
Beamte
84
78
76
83
Selbständige
78
73
73
60

Präventive Maßnahmen
Es nutzen folgende Möglichkeiten, um Krankheiten vorzubeugen

bin min. 30 Min. am Tag körperlich aktiv
%
treibe min. einmal wöchentlich Sport
%
verzichte auf Zigaretten

%

praktiziere Entspannungs-
techniken
%
insgesamt
71
69
65
19
Ost
75
69
65
13
West
70
69
65
20
Männer
70
67
63
15
Frauen
72
72
69
26
18- bis 29 Jährige
71
79
51
9
30- bis 44 Jährige
70
70
66
14
45- bis 59 Jährige
71
64
69
26
60 Jahre und älter
76
67
68
26
Hauptschule
69
57
62
13
mittlerer Abschluss
71
64
58
16
Abitur, Studium
71
75
70
22
Arbeiter
69
54
61
15
Angestellte
70
72
64
18
Beamte
75
75
79
21
Selbständige
72
59
66
25

Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick darüber, womit die befragten Erwerbstätigen an einem normalen Arbeitstag üblicherweise hauptsächlich ihre Mittagspause verbringen. Ganz oben rangiert hier Essen (71 %). Bemerkenswert ist, dass immerhin jeweils fast jeder Fünfte auch Tätigkeiten nachgeht, die nicht der Entspannung dienen, d.h. auch in der Mittagspause arbeitet (23 %) bzw. diese Zeit für Erledigungen von organisatorischen Dingen (z.B. Einkäufe, Behördengänge) nutzt (18 %).

Mittagspause
Es verbringen ihre Mittagspause üblicherweise hauptsächlich mit *)

Essen

%

Lesen

%

Beruflicher Arbeit

%

Spazieren-
gehen

%

Erledigung von organisatorischen Dingen
%
insgesamt
71
24
23
19
18
Ost
76
21
18
20
19
West
70
25
24
19
17
Männer
72
26
24
16
16
Frauen
70
21
22
24
21
18- bis 29 Jährige
81
26
18
17
17
30- bis 44 Jährige
71
24
25
20
19
45- bis 59 Jährige
71
24
24
19
17
60 Jahre und älter
61
23
23
19
15
Hauptschule
65
25
22
6
14
mittlerer Abschluss
72
25
24
13
19
Abitur, Studium
73
23
24
27
18
Arbeiter
74
31
14
4
10
Angestellte
73
23
23
20
17
Beamte
67
21
26
30
19
Selbständige
62
24
29
16
30

*) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen möglich

Mittagspause
Es verbringen ihre Mittagspause üblicherweise hauptsächlich mit *)

Schlaften oder Dösen

%

Entspannungs-
übungen
%
Fitness

%

insgesamt
12
5
3
Ost
7
3
1
West
12
6
3
Männer
14
6
2
Frauen
7
4
3
18- bis 29 Jährige
15
5
5
30- bis 44 Jährige
9
3
2
45- bis 59 Jährige
11
6
2
60 Jahre und älter
22
11
6
Hauptschule
16
5
1
mittlerer Abschluss
13
3
3
Abitur, Studium
9
7
3
Arbeiter
20
4
0
Angestellte
8
5
3
Beamte
20
7
4
Selbständige
17
8
3

*) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen möglich

1. Jeder Vierte arbeitet während der Mittagspause
Stress im Job und mangelnde Bewegung: DAK und Stiftung Deutsche
Schlaganfall-Hilfe warnen vor Lebensstil-Risiken
Etwa jeder vierte Vollzeitbeschäftigte verbringt seine Mittagspause
hauptsächlich mit beruflicher Arbeit. Das hat eine Forsa-Umfrage im Auftrag
der DAK und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ergeben. „Viele muten sich im Job zu viel zu und gehen damit ein gefährliches Risiko ein. Auch wenn in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Belastung hoch ist, sollten Sie sich eine Pause gönnen, um neue Energie zu tanken“, sagte DAK-Landeschefin Regina Schulz bei der Vorstellung der Studie im Rahmen der Aktion „Flower for Life“ in Hamburg.

Der durch eine Durchblutungsstörung ausgelöste Hirninfarkt ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. „Jeder zweite Schlaganfall kann durch einen gesunden Lebensstil verhindert werden“, betont Dr. Brigitte Mohn, Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. „Deshalb rufen wir als Stiftung dazu auf, aktiv zu werden. Ein erster Schritt sein persönliches Risiko zu senken, ist regelmäßige Bewegung und gesündere Ernährung in den Arbeitsalltag zu integrieren.“

Umfrage: Stress im Beruf größte Belastung

Wer mitten im Job steht und auch noch zuhause gefordert wird, tut sich laut der aktuellen Forsa-Umfrage schwer mit einem gesunden Lebensstil: 72 Prozent der Berufstätigen zwischen 30 und 44 Jahren klagen über Stress, bei 49 Prozent kommen noch Mehrfachanforderungen durch Job, Freizeit und Familie dazu. In keiner anderen Altersgruppe ernähren sich die Menschen so ungesund: Der Forsa-Umfrage zufolge gehören für 38 Prozent Fast Food und Co. zum Alltag, hingegen nur für 25 Prozent der 45- bis 59-Jährigen. Bei den Älteren landete hingegen mangelnde Bewegung auf Platz drei der wichtigsten Belastungen.

Laut der aktuellen Forsa-Umfrage gehen 19 Prozent der Berufstätigen mittags raus, fast ebenso viele erledigen während der

Pause private Dinge, 23 Prozent der Befragten arbeiten durch. „Auch Sportler meistern Wettkämpfe nur dann, wenn sie in der Lage sind, Anspannung und Entspannung richtig zu dosieren“, ergänzt Frank Busemann, sportlicher Leiter des Zentrums für Präventivmedizin in Damp und Gewinner der Olympia-Silbermedaille in Athen 1996.

„Viele Menschen reagieren erst dann, wenn etwas passiert ist. Dabei kann man auch vorher schon viel tun“, sagt Professor Christian Gerloff von der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf. „Wichtig ist, regelmäßig den Blutdruck und Blutgefäße kontrollieren zu lassen. Dann spart man sich auch den Schuss vor den Bug – oder den Ernstfall.“

Die Aktion „Flower for Life“:

„Frühling malen. Freude schenken.“ Unter diesem Motto stand zum zweiten Mal ein bundesweiter Malwettbewerb, zu dem die DAK und der Künstler Pellegrino Ritter aufgerufen haben. Bundesweit haben sich 1200 Menschen beteiligt und Blumengemälde gespendet, die zu Gunsten der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe verkauft werden. Alle Bilder sind in der Online-Galerie www.flowerforlife.de zu sehen. Die schönsten Motive werden außerdem vom 28. Mai bis zum 21. Juni in der Europa Passage in Hamburg gezeigt.

Mit einem umfangreichen Rahmenprogramm informieren verschiedene Aussteller in den kommenden zwei Wochen in der Europa Passage über Möglichkeiten zur Prävention. Unter anderem können Besucher etwas über ihren eigenen Gesundheitszustand erfahren, sich über einfache und gesunde Ernährung informieren und selbst sportlich aktiv werden.

Mit dem Projekt „Flower for Life“ rücken die DAK und die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe das Thema Schlaganfall ins Bewusstsein der Menschen. „Schlaganfälle sind die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für eine körperliche Behinderung im Erwachsenenalter in Deutschland“, erklärt Dr. Brigitte Mohn, Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. „Ziel unserer Stiftung ist es, möglichst viele Schlaganfälle zu verhindern und den Folgen dieser Erkrankung entgegenzutreten. Darum kümmern wir uns um eine Verbesserung der Prävention, der Therapie, der Rehabilitation und der Nachsorge des Schlaganfalls.“

2. Statements zur Pressekonferenz Flower for Life 2009

– Es gilt das gesprochene Wort –

Dr. Brigitte Mohn, Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe:
„Jeder zweite Schlaganfall kann durch einen gesunden Lebensstil verhindert werden. Deshalb rufen wir als Stiftung dazu auf, aktiv zu werden. Ein erster Schritt sein persönliches Risiko zu senken, ist regelmäßige Bewegung und gesündere Ernährung in den Arbeitsalltag zu integrieren.“

Regina Schulz, DAK-Landesgeschäftsführerin:
„Laut DAK-Gesundheitsreport werden in Hamburg rund 14 Prozent aller krankheitsbedingten Fehltage 2008 durch psychische Erkrankungen verursacht. Auch wenn in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Belastung hoch ist, sollten Sie wissen, dass die Gesundheit ein wertvolles Gut ist.“

Frank Busemann, Sportlicher Leiter des Deutschen Zentrums für Präventivmedizin in Damp an der Ostsee:
„Auch Sportler meistern Wettkämpfe nur dann, wenn sie in der Lage sind, Anspannung und Entspannung richtig zu dosieren. Niemand ist immer in Höchstform. Wichtig ist es, für sich die richtige Trainingsform zu finden und sich nicht zu Dingen zu zwingen, die nicht zu einem passen. Häufig sind es aber auch die Kleinigkeiten, die man im Alltag umsetzen kann – wie zum Beispiel die Treppe zu nehmen, statt den Aufzug.“

Prof. Dr. med. Christian Gerloff, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf:
„Viele Menschen reagieren erst dann, wenn etwas passiert ist. Dabei kann man auch vorher schon viel tun. Wichtig ist, regelmäßig den Blutdruck und Blutgefäße kontrollieren zu lassen. Dann spart man sich auch den Schuss vor den Bug – oder den Ernstfall.“

3. Lebensstil-Risiken: Die Forsa-Ergebnisse im Überblick

Welche Verhaltensweisen, Gewohnheiten oder Belastungen treffen auf Sie zu?
70 Prozent* der Berufstätigen geben „beruflichen Stress“ als Belastung an, Männer eher als Frauen (71 / 68 Prozent), Beamte eher als Arbeiter (75 / 63 Prozent). Die Belastung wird vor allem in der Altersgruppe 30-44 und über 60 als hoch (72 bzw. 73 Prozent) empfunden.

„Die Mehrfachanforderungen durch Freizeit, Familie und Beruf“ ist die am zweithäufigsten genannte Belastung – besonders bei den 30- bis 44-Jährigen (49 Prozent).

„Zu wenig Bewegung“ liegt an Platz drei mit insgesamt 38 Prozent. Hier sind die über 60-Jährigen Spitzenreiter mit 47 Prozent.

„Ungesunde Ernährung“ ist in der Gruppe der 30- bis 44-Jährigen häufiger anzutreffen als in der späteren Lebensphase von 45 bis 59 (38 / 25 Prozent).

„Regelmäßiger Alkoholkonsum“ bildet das Schlusslicht in der Häufigkeit der Nennungen. Deutlich ist allerdings, dass die über 60-Jährigen dreimal häufiger als andere angaben, dass dies zu ihren Gewohnheiten gehört (34 Prozent gegenüber 14 / 10 / 11 Prozent)

Was tun Sie, um Krankheiten vorzubeugen?
85 Prozent der Befragten trinken wenig oder keinen Alkohol, 74 Prozent achten auf ausreichend Schlaf. Gesunde Ernährung steht mit 73 Prozent der Nennungen „erst“ an Platz drei. Die Gruppe der 30- bis 44-Jährigen liegt mit 69 Prozent unter dem Durchschnitt.

Mit zunehmenden Alter nehmen mehr Menschen ärztliche Vorsorgeuntersuchungen wahr, wobei deutlich mehr Beamte als Arbeiter sich vom Arzt regelmäßig checken lassen (83 / 54 Prozent).

Wie verbringen Sie Ihre Mittagspause?
Neben Essen (71 Prozent) und Lesen (24 Prozent) verbringt etwa jeder Vierte (23 Prozent) die Mittagspause hauptsächlich mit beruflicher Arbeit – vor allem Beamte und Selbständige (26 bzw. 29 Prozent). Jeder Fünfte geht meistens spazieren oder erledigt organisatorische Dinge (19 Prozent bzw. 18 Prozent). Ein kleines Nickerchen gönnen sich vor allem die älteren Berufstätigen (22 Prozent).

Datenbasis: 1003 Vollzeiterwerbstätige
Erhebungszeitraum: 21. bis 28. April 2009

*Bei den Fragen waren Mehrfachnennungen möglich

4. Forsa-Studie: Vorsorge Schlaganfall

Datenbasis: 1.003 Vollzeiterwerbstätige
Erhebungszeitraum: 21. bis 28. April 2009
statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte
Auftraggeber: DAK

Danach gefragt, welche Verhaltensweisen, Gewohnheiten oder Belastungen auf sie zutreffen, die ein Risiko für die Gesundheit darstellen, wird von den befragten Vollzeiterwerbstätigen vor allem Stress im Beruf (70 %) genannt. 45 Prozent empfinden die Mehrfachbelastung durch Freizeit, Familie und Beruf als persönlichen Risikofaktor. 38 Prozent nennen in diesem Zusammenhang zu wenig Bewegung, 34 Prozent Zigarettenkonsum, 33 Prozent ungesunde Ernährung und 13 Prozent regelmäßigen Alkoholkonsum. Die letztgenannten Belastungsfaktoren treffen auf die befragten Männern durchweg etwas häufiger zu als auf die Frauen.

Risikofaktoren
In ihrem Alltag treffen folgende Verhaltensweisen,Gewohnheiten und Belastungen auf sie zu

Stress im Beruf

%

Mehrfachbelastung durch Freizeit, Familie und Beruf
%
zu wenig Bewegung

%

insgesamt
70
45
38
Ost
69
48
45
West
70
45
37
Männer
71
45
40
Frauen
68
47
34
18- bis 29 Jährige
68
45
38
30- bis 44 Jährige
72
49
37
45- bis 59 Jährige
68
44
38
60 Jahre und älter
73
30
47
Hauptschule
68
44
30
mittlerer Abschluss
65
43
37
Abitur, Studium
73
48
42
Arbeiter
63
48
31
Angestellte
70
44
39
Beamte
75
47
35
Selbständige
72
46
44

Risikofaktoren
In ihrem Alltag treffen folgende Verhaltensweisen,Gewohnheiten und Belastungen auf sie zu

Zigaretten konsum
%
ungesunde Ernährung
%
regelmäßiger Alkoholkonsum
%
insgesamt
34
33
13
Ost
37
36
9
West
33
32
13
Männer
37
36
16
Frauen
29
26
6
18- bis 29 Jährige
48
37
14
30- bis 44 Jährige
34
38
10
45- bis 59 Jährige
30
25
11
60 Jahre und älter
30
31
34
Hauptschule
40
35
19
mittlerer Abschluss
44
37
11
Abitur, Studium
26
30
12
Arbeiter
39
41
12
Angestellte
35
32
11
Beamte
19
29
15
Selbständige
36
33
17

Danach gefragt, welche Möglichkeiten sie nutzen, um Krankheiten vorzubeugen, nennen die Befragten am häufigsten eine Einschränkung des Alkoholkonsum (85 %), gefolgt von ausreichend Schlaf (74 %), gesunder Ernährung (73 %), Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt (71 %) und körperlicher Aktivität (71 %). Häufiger werden auch regelmäßiger Sport (69 %) und Verzicht auf Zigaretten (65 %) als präventive Maßnahmen genannt. Das Praktizieren von Entspannungsübungen (19 %) wird in diesem Zusammenhang nur vergleichsweise selten genannt.

Präventive Maßnahmen
Es nutzen folgende Möglichkeiten, um Krankheiten vorzubeugen

trinke wenig oder keinen Alkohol

%

achte auf ausreichend Schlaf

%

ernähre mich gesund

%

nehme ärztliche Vorsorgeuntersuchengen wahr
%
insgesamt
85
74
73
71
Ost
90
74
70
72
West
84
74
74
71
Männer
82
70
68
65
Frauen
91
81
84
84
18- bis 29 Jährige
81
65
71
65
30- bis 44 Jährige
88
70
69
68
45- bis 59 Jährige
85
79
78
75
60 Jahre und älter
78
92
81
84
Hauptschule
84
78
72
67
mittlerer Abschluss
86
76
70
71
Abitur, Studium
85
72
75
72
Arbeiter
83
72
62
54
Angestellte
87
74
75
74
Beamte
84
78
76
83
Selbständige
78
73
73
60

Präventive Maßnahmen
Es nutzen folgende Möglichkeiten, um Krankheiten vorzubeugen

bin min. 30 Min. am Tag körperlich aktiv
%
treibe min. einmal wöchentlich Sport
%
verzichte auf Zigaretten

%

praktiziere Entspannungs-
techniken
%
insgesamt
71
69
65
19
Ost
75
69
65
13
West
70
69
65
20
Männer
70
67
63
15
Frauen
72
72
69
26
18- bis 29 Jährige
71
79
51
9
30- bis 44 Jährige
70
70
66
14
45- bis 59 Jährige
71
64
69
26
60 Jahre und älter
76
67
68
26
Hauptschule
69
57
62
13
mittlerer Abschluss
71
64
58
16
Abitur, Studium
71
75
70
22
Arbeiter
69
54
61
15
Angestellte
70
72
64
18
Beamte
75
75
79
21
Selbständige
72
59
66
25

Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick darüber, womit die befragten Erwerbstätigen an einem normalen Arbeitstag üblicherweise hauptsächlich ihre Mittagspause verbringen. Ganz oben rangiert hier Essen (71 %). Bemerkenswert ist, dass immerhin jeweils fast jeder Fünfte auch Tätigkeiten nachgeht, die nicht der Entspannung dienen, d.h. auch in der Mittagspause arbeitet (23 %) bzw. diese Zeit für Erledigungen von organisatorischen Dingen (z.B. Einkäufe, Behördengänge) nutzt (18 %).

Mittagspause
Es verbringen ihre Mittagspause üblicherweise hauptsächlich mit *)

Essen

%

Lesen

%

Beruflicher Arbeit

%

Spazieren-
gehen

%

Erledigung von organisatorischen Dingen
%
insgesamt
71
24
23
19
18
Ost
76
21
18
20
19
West
70
25
24
19
17
Männer
72
26
24
16
16
Frauen
70
21
22
24
21
18- bis 29 Jährige
81
26
18
17
17
30- bis 44 Jährige
71
24
25
20
19
45- bis 59 Jährige
71
24
24
19
17
60 Jahre und älter
61
23
23
19
15
Hauptschule
65
25
22
6
14
mittlerer Abschluss
72
25
24
13
19
Abitur, Studium
73
23
24
27
18
Arbeiter
74
31
14
4
10
Angestellte
73
23
23
20
17
Beamte
67
21
26
30
19
Selbständige
62
24
29
16
30

*) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen möglich

Mittagspause
Es verbringen ihre Mittagspause üblicherweise hauptsächlich mit *)

Schlaften oder Dösen

%

Entspannungs-
übungen
%
Fitness

%

insgesamt
12
5
3
Ost
7
3
1
West
12
6
3
Männer
14
6
2
Frauen
7
4
3
18- bis 29 Jährige
15
5
5
30- bis 44 Jährige
9
3
2
45- bis 59 Jährige
11
6
2
60 Jahre und älter
22
11
6
Hauptschule
16
5
1
mittlerer Abschluss
13
3
3
Abitur, Studium
9
7
3
Arbeiter
20
4
0
Angestellte
8
5
3
Beamte
20
7
4
Selbständige
17
8
3

*) Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen möglich

5. Ein Schlaganfall kommt selten allein
Symptome erkennen, Risiken vermeiden
Jeder dritte Tod in Deutschland ist auf einen Schlaganfall zurückzuführen.
Mediziner rechnen damit, dass die Zahl der Patienten in den nächsten Jahren
noch ansteigen wird – parallel mit seinen Begleitern Diabetes,
Bluthochdruck und Übergewicht. „Schlaganfälle werden vor allem von den immer häufiger auftretenden Zivilisationskrankheiten wie hohem Blutdruck und hohen Blutfetten, Blutzuckererkrankungen, Übergewicht und Bewegungsarmut verursacht“, erklärt Prof. Dr. Christian Gerloff, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Neuere internationale Studien haben zum Beispiel einen konkreten Zusammenhang zwischen der Zuckerkrankheit und dem Schlaganfallrisiko bewiesen. „Diabetes steigert das Schlaganfallrisiko um das zwei- bis vierfache. Außerdem wird bei 30 Prozent aller Schlaganfallpatienten ein bis dahin nicht bekannter Diabetes festgestellt“, erklärt Gerloff.

Hirninfarkt oder Hirnblutung?
Die meisten Schlaganfälle sind Folgen von Mangeldurchblutungen: Ein Gefäß im Gehirn ist durch Kalkablagerungen oder Gerinnsel verstopft, die mit dem Blutstrom vom Herzen oder aus den Halsschlagadern ins Gehirn gespült werden, so dass ein Teil des Gehirns nicht mehr durchblutet wird. Ärzte sprechen dann auch von einem „ischämischen Hirninfarkt“. Seltener kommt es zu einer „Hirnblutung“, bei der eine Schlagader im Gehirn reißt. In beiden Fällen sind Teile des Gehirns unvermittelt ausgeschaltet. Um sie wieder zu aktivieren und langfristige Schäden zu verhindern oder einzugrenzen, bleiben nur wenige Stunden.

„Darum ist es wichtig, dass alle Menschen die Symptome kennen und sofort den Rettungsdienst alarmieren, wenn sie diese bei einer Person in ihrer Umgebung wahrnehmen“, so Gerloff.
Schlaganfälle sind an plötzlichen Lähmungen und Taubheitsgefühl auf einer Körperseite, Schwindel, Seh- und Wahrnehmungsstörungen oder Sprach- und Verständnisschwierigkeiten zu erkennen.

Eine optimale Therapie erhalten Patienten mit Schlaganfall auf der „Stroke Unit“. Auf dieser Spezialabteilung sind rund um die Uhr Neurologen im Einsatz. In den großen überregionalen Stroke Units wie am UKE stehen zusätzlich Neuroradiologen und Neurochirurgen rund um die Uhr bereit. Entsprechende Geräte für die Computertomografie, Magnetresonanztomographie, spezielle Ultraschalldiagnostik der Hirnarterien und andere Verfahren wie Katheterangiographie sind jederzeit verfügbar. Zudem sorgt ein Team von spezialisierten Pflegekräften, Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten und Neuropsychologen dafür, dass die Rehabilitation so früh wie möglich beginnen kann.

Das Gehirn ist lernfähig
Manchen Menschen merkt man nicht an, dass sie einen Schlaganfall erlitten haben – das Gehirn ist lernfähig („plastisch“), kann sich anpassen und „gelöschte“ Funktionen wieder herstellen.
Häufiger jedoch bleiben Lähmungen oder Sprachstörungen zurück. Auch das Denken und Verstehen, die Konzentrationsfähigkeit und Reaktionen können sich verschlechtern. „Mehr als ein Drittel der Menschen, die einen Schlaganfall überlebt haben, entwickelt Depressionen“, weiß Gerloff. „Ein Schlaganfall betrifft nicht nur den Patienten selbst, sondern auch sein Umfeld.“

Durch moderne Vorsorgeuntersuchungen können Neurologen heute das individuelle Schlaganfallrisiko abschätzen und in Zusammenarbeit mit Internisten und Hausärzten ein Programm zur Senkung der Risikofaktoren erstellen. „Vorsorge ist nach wie vor die beste Therapie des Schlaganfalls“, so Gerloff.

6. 5 Tipps für mehr Energie im Job
Frank Busemann: Anspannung und Entspannung richtig dosieren

Dringender Termin: Pause
Auch wenn Sie viel „auf dem Zettel“ haben: Machen Sie einen ganz klaren Schnitt zwischen Anspannung und Entspannung – nur so kommen auch Sportler durch Wettkämpfe. Zwingen Sie sich regelmäßig dazu zum Beispiel durch einen Alarm aus Ihrem Handy oder Computer.

Tanken Sie Energie
Ihr Energiespeicher fährt auf Reserve? Tanken Sie frische Luft in der Mittagspause, zum Beispiel beim Spaziergang um den Block. Dann können Sie auch gleich Ausschau nach Restaurants und Läden halten, die gesunde Snacks anbieten.

Reif für die „Bewegungs-Insel“
Sie sitzen den ganzen Tag am Rechner? Oder im Auto? Schaffen Sie sich selbst nach Feierabend oder am Wochenende Rituale. Finden Sie die „Bewegungs-Insel“, die zu Ihnen persönlich am besten passt. Ganz wichtig: Quälen Sie sich nicht. Es soll Spaß machen.

Fitnesstrainer: Treppe, Parkplatz, Handy
Ihr Handy klingelt? Das ist die Chance für Ihre Muskeln, mal wieder in Fahrt zu kommen. Stehen Sie auf, gehen Sie mit ihrem Anrufer spazieren. Integrieren Sie insgesamt Bewegung in Ihren Alltag und nehmen Sie so oft wie möglich die Treppe statt den Fahrstuhl Parken Sie Ihr Auto doch einmal ein Stück weiter entfernt – das ist häufig sogar billiger.

Spieglein, Spieglein im Büro
Wie sitzen Sie? Überprüfen Sie immer wieder Ihre Haltung. Hängen Sie an sichtbarer Stelle einen Spiegel ins Büro. Der offenbart auch, ob Sie müde aussehen und ob Sie vielleicht ein Pfund zu viel auf der Hüfte haben.

7. Essen mit Köpfchen
DAK-Ernährungswissenschaftlerin SilkeWillms: Obst und Gemüse gehören
täglich auf den Tisch

Jeder dritte Deutsche ernährt sich laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Job ungesund. DAK-Ernährungswissenschaftlerin Silke Willms gibt Tipps für eine gesunde Mittagspause.

60 – 30 – 10: So lautet die Formel für die ideale Mittagspause. Teilen Sie bewusst die Pause in drei Phasen ein. Planen Sie 60 Prozent für Essen, 30 Prozent für Bewegung und 10 Prozent für Entspannung ein.

Essen Sie mindestens zwei- bis dreimal am Tag Obst und Gemüse.
Kohlarten wie Brokkoli, Blumenkohl, Spinat oder Mangold enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, die verhindern, dass die Arterien verkalken. Apfel, Banane und Co. sind außerdem praktische
Energie- und Vitaminlieferanten. Tipp: Deponieren Sie einen Pürierstab in der Teeküche. So können Sie aus frischem Obst im Handumdrehen einen Smoothie zubereiten.

Greifen Sie beim Einkauf lieber zu gesunden Produkten.
Bei Brot, Müsli und Reis gibt es meistens eine Vollkorn-Variante. Vorsicht übrigens vor Fertiggerichten, pikanten Snacks und Fleischprodukten wie Wurst, Geräuchertes und Gepökeltes. Sie enthalten
oft viel Salz, das zu erhöhtem Blutdruck führen kann.

Trinken ist das A und O einer gesunden Ernährung.
Mindestens eineinhalb Liter Wasser, Saftschorle oder Kräutertees sollten es pro Tag sein. Stellen Sie sich eine Kiste unter den Schreibtisch und sorgen – gemeinsam mit Kollegen – für regelmäßigen
Nachschub per Lieferservice.

Zeigen Sie Zucker die Rote Karte.
Weißer Industriezucker macht Hunger, weil es den Insulinspiegel erhöht und zu einem Blutzuckerabfall kommt.

Mindestens einmal proWoche gehört frischer Fisch auf den Tisch.
Meeresfische enthalten wertvolle Mineralstoffe wie Jod und sind wichtige Kalzium– und Phosphorlieferanten. Fettreiche Fische wie Makrele, Lachs oder Hering enthalten wichtige Omega 3 Fettsäuren. Diese machen die Blutgefäße elastisch und senken den Blutdruck.

Gehen Sie sparsam mit Butter und anderen Fettenum.
Oliven- oder Rapsöl sind hingegen geeignet, weil Vitamin E und Alpha-Linolensäure einer Gerinnselbildung entgegenwirken und Ablagerungen von Cholesterin an den Arterienwänden verhindern. Gut sind auch Weizenkeimöl oder Leinöl, weil sie reich an Omega-3-Fettsäuren sind. Sie dürfen aber nicht in heiße Lebensmittel gegeben werden.

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TERMINE AUS DEM DAK-KALENDER
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31.05.2009    Weltnichtrauchertag
06.06.2009    Sehbehindertentag
10.06.2009    Kindersicherheitstag
26.06.2009    Internationaler Anti-Drogen-Tag

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