Arzneimittel: Kosten stagnieren im April bei der KKH-Allianz

Vorstandschef Ingo Kailuweit: „Noch keine Trendwende erkennbar“

Zum ersten Mal sind die Ausgaben für Arzneimittel bei der KKH-Allianz in einem Abrechnungsmonat nicht gestiegen. Während die Kosten je Versichertem im ersten Quartal um 7,4 Prozent über dem Vorjahr lagen, verzeichnete die KKH-Allianz im Abrechnungsmonat April 2009 erstmals eine Stagnation. Rund 63,6 Millionen Euro musste die KKH-Allianz für die Medikamente ihrer Versicherten aufwenden.
Ein Grund für den ausbleibenden Kostenanstieg: Die Osterfeiertage fielen 2009 in den Monat April, 2008 war Ostern bereits im März. Somit gingen in diesem Jahr im April weniger Menschen zum Arzt. Dies belegt auch die Anzahl der abgegebenen Rezepte: Die Zahl sank um 6,2 Prozent je Versichertem. „Deshalb spricht wenig dafür, dass sich die positive Entwicklung in den nächsten Monaten fortsetzen wird“, so der Vorstandschef der KKH-Allianz, Ingo Kailuweit. „Es ist noch keine Trendwende erkennbar.“ Die Forderung nach einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Arzneimittel oder einer spürbaren Erhöhung des Herstellerrabattes bleibe damit auf der Tagesordnung.

Die KKH-Allianz ist Deutschlands viertgrößte bundesweite Krankenkasse mit über zwei Millionen Versicherten. Sie gilt als Vorreiter für innovative Behandlungsmodelle in der gesetzlichen Krankenversicherung. Mehr als 4.300 Mitarbeiter bieten einen exzellenten Service, entwickeln zukunftsweisende Gesundheitsprogramme und unterstützen die Versicherten bei der Entwicklung gesundheitsfördernder Lebensstile. Exklusiver Kooperationspartner der KKH-Allianz ist die Allianz Private Krankenversicherung. Das jährliche Haushaltsvolumen beträgt über 4,5 Milliarden Euro. Hauptsitz der KKH-Allianz ist Hannover.

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