Deutschland läuft dem Stress davon

1. Deutschland läuft dem Stress davon
2. DAK-Studie „Deutschland läuft dem Stress davon“

1. Deutschland läuft dem Stress davon
Aktuelle Umfrage von DAK und Runner’s World / gemeinsame Suche nach dem
Lauftrainer des Jahres geht ins dritte Jahr / Prominente Jury ermittelt den
Gewinner 2009
Jeder zweite Deutsche läuft, fast jeder Zehnte greift sogar mehr als
viermal pro Woche zu den Joggingschuhen. Vor allem jüngere Leute zwischen
18 und 29 Jahren treibt es mehrmals pro Woche auf die Laufstrecke  (27
Prozent). Das ergab ein aktuelles DAK-Gesundheitsbarometer in
Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Runner’s World. „Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem Menschen im jüngeren und mittleren Alter laufen, um Stress abzubauen und so einen Ausgleich zu Schule, Studium und Beruf schaffen“, erläutert DAK-Sprecher und Diplom-Psychologe Frank Meiners. „Eine gute Strategie, denn der Ausdauersport ist eines der besten Mittel, um Stress aktiv zu begegnen.“ 65 Prozent der 18- bis 29-Jährigen, 70 Prozent der 30- bis 44-Jährigen und 65 Prozent der 45-59-Jährigen sagten bei der repräsentativen Befragung, dem Stress regelmäßig davon zu laufen.

Ältere Menschen möchten durchs Laufen häufiger ernsthafte Krankheiten vorbeugen und einen besseren Schlaf herbeiführen. Das gab mehr als jeder Dritte von ihnen als Motiv an (36 und 34 Prozent). Insgesamt dient bei den meisten die körperliche Aktivität dazu, das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern (86 Prozent) und leistungsfähiger zu werden (74 Prozent). Die Verbesserung der Ausdauer steht vor allem für Jüngere im Mittelpunkt (81 Prozent).

Wer wird Lauftrainer des Jahres 2009?
Für die DAK und das Laufmagazin Runner’s World ist diese Laufbegeisterung ein guter Anlass, die Suche nach dem Lauftrainer des Jahres in die dritte (Lauf-) Runde zu schicken – und sogar weiter auszubauen. Welchem Trainer gelingt es, seine „Lauf-Schüler“ am besten zu motivieren? Wer beweist Teamgeist, erkennt Durchhänger und hat Nachzügler oder Verletzte im Blick? Alle, die ihrem Lauftrainer schon immer mal ein dickes Lob aussprechen wollten, haben jetzt dazu Gelegenheit: Bis zum 5. Oktober können sie ihren Vorschlag für die Wahl des Lauftrainers 2009 an das Magazin Runner’s World schicken.

Promi-Jury kürt Gewinner
Eine prominente Jury entscheidet, wer in diesem Jahr den begehrten Titel ergattert. Frank Busemann, Zehnkämpfer und Medaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1996, DLV-Präsident Dr. Clemens Prokop, Prof. Dr. Petra Wagner, Sportwissenschaftlerin der TU Kaiserslautern, DAK-Sportwissenschaftler Uwe Dresel sowie Martin Grüning, stellvertretender Chefredakteur der Runner’s World werden sich die Entscheidung nicht leicht machen.

Anreiz zum Mitmachen
Das Mitmachen wird zudem belohnt, denn auf den Gewinner und seine Läufer wartet ein Fitness-Catering sowie zehn Laufausrüstungen von SportScheck im Wert von je 100 Euro. Der Lauftrainer des Jahres und sein Team wird außerdem in der Dezemberausgabe des Laufmagazins in der Rubrik „Laufhelden“ vorgestellt. Und: Unter allen Einsendungen wird eine Öger Tours-Reise für zwei Personen zum Runtalya in die Türkei verlost.**

Von Juni bis November werden bereits spannende und kreative Einsendungen online auf www.runnersworld.de/lauftrainer2009 vorgestellt.

Vorschläge bitte an folgende Adresse: Redaktion Runner’s World, „Lauftrainer 2009“, Leverkusenstr. 54, 22761 Hamburg oder per E-Mail an leserservice@runners-world.de.

* Das DAK-Gesundheitsbarometer ist eine repräsentative Umfrage, die das Forsa-Institut im Februar 2009 durchführte. 2.002 Personen wurden befragt, von denen 1.027 zumindest hin und wieder joggen.
** Die Preise werden von den Partnern gestellt und nicht aus Mitgliedsbeiträgen der DAK finanziert.

2. DAK-Studie „Deutschland läuft dem Stress davon“
RW-Laufen

Joggen

Datenbasis: 2.002 Befragte, davon 1.027, die
zumindest hin und wieder joggen
Erhebungszeitraum: 5. bis 10. Februar 2009
statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte
Auftraggeber: DAK

9 Prozent der Bundesbürger geben an, öfter als viermal pro Woche zu joggen. 16 Prozent laufen zwei- bis dreimal die Woche, 11 Prozent einmal die Woche, 4 Prozent zwei- bis dreimal im Monat und 11 Prozent zumindest hin und wieder.

48 Prozent – vergleichsweise häufig die Älteren und die formal niedriger Gebildeten – joggen nie. In Ostdeutschland ist Joggen etwas weniger verbreitet als in den alten Bundesländern.

Joggen – Häufigkeit Es joggen

öfter als viermal pro Woche
%
zwei- bis dreimal pro Woche
%
etwa einmal pro Woche
%
zwei- bis dreimal pro Monat
%
hin und wieder
%
nie*)
%
insgesamt
9
16
11
4
11
48
Ost
8
12
11
1
11
57
West
9
17
12
4
11
47
Männer
9
17
11
4
13
45
Frauen
8
16
12
3
9
51
18 – 29-Jährige
7
20
17
6
14
36
30 – 44-Jährige
7
17
11
4
13
48
45 – 59-Jährige
8
17
12
3
10
50
60 Jahre und älter
11
12
8
2
6
59
Hauptschule
9
13
7
3
11
57
mittlerer Abschluss
8
14
12
3
11
51
Abitur, Studium
8
20
13
4
9
46

*) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht“

Die Befragten, die zumindest hin und wieder joggen, wurden gefragt, welche gesundheitlichen Gründe sie dazu motivieren, diese Sportart auszuüben.

Am häufigsten nennen die befragten Läufer die Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens als Motiv (86%).

74 Prozent joggen, um ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Fast ebenso viele (73%) laufen, um ihre Ausdauer zu verbessern. Die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems geben 70 Prozent der Läufer als Motiv an.

63 Prozent joggen, um länger jung und aktiv zu bleiben. Für 57 Prozent ist Stressabbau die Motivation zum Joggen.

Weniger als ein Drittel hingegen joggt, um schweren Krankheiten vorzubeugen (29%) oder um besser schlafen zu können (27%).

Gesundheitliche Motive für das Joggen *)

Es laufen bzw. joggen …

insgesamt
%
Männer
%
Frauen
%
18- bis 29 -Jährige
%
30- bis 44-Jährige
%
45- bis 59-Jährige
%
60 Jajre **) oder älter
%
um ihr allgemeines Wohlbefinden zu verbessern
86
83
90
85
85
91
91
um ihre körperlicheLeistungsfähigkeit zu erhöhen
74
74
73
78
71
73
72
um ihre Ausdauerzu verbessern
73
76
70
81
71
72
64
weil sie ihr Herz-Kreislauf-System stärken wollen
70
68
72
56
72
76
79
um länger jung und aktiv zu bleiben
63
61
64
59
64
68
66
um Stress abzubauen
57
55
60
65
70
65
34
um schweren Krankheiten, wei z.B. Krebs vorzubeugen
29
27
31
26
26
31
36
um besser schlafen zu können
27
24
30
20
23
31
34

*) Basis: Befragte, die zumindest hin und wieder joggen
**) Antwortvorgaben; Mehrfachnennungen möglich

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