Sport statt Schulstress

1. Forsa-Studie: Schulstress
2. Sport statt Schulstress

1. Forsa-Studie: Schulstress

Meinungen zum Thema Schulstress

Datenbasis: 1.000 Mütter und Väter von schul-
pflichtigen Kindern zwischen 6 und 14 Jahren
Erhebungszeitraum: 8. bis 28. April 2009
statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte
Auftraggeber: DAK

17 Prozent der befragten Eltern stellen beim eigenen Kind sehr häufig oder häufig deutliche Anzeichen von Schulstressfaktoren fest. 19 Prozent bemerken dies bei ihren Kindern gelegentlich, 62 Prozent selten oder nie.

Die Befragten, deren Sohn oder Tochter älter als acht Jahre ist, stellen bei ihrem Kind etwas häufiger Schulstress fest als die Eltern mit jüngeren Kindern.

Häufigkeit von Schulstressfaktoren beim eigenen Kind *)

Es stellen beim eigenen Kind deutliche Anzeichen von
Schulstressfaktoren fest, wie z.B. Angst vor Prüfungen,
Angst vor Mitschülern oder Lehrern, Versagensängste
oder ähnliches

sehr häufig / häufig
%
gelegentlich
%
selten
%
nie**)
%
insgesamt
17
19
25
37
Ost
20
14
22
43
West
17
20
26
36
Väter
15
20
28
35
Mütter
18
19
23
39
Hauptschule
21
20
28
31
Mittlerer Abschluss
19
16
24
38
Abitur Studium
13
21
26
39
Alter des Kindes
6 bis 8 Jahre
10
13
23
53
9 bis 11 Jahre
22
19
25
32
12 bis 14 Jahre
20
25
27
28
Geschlecht des Kindes
Junge
17
21
24
37
Mädchen
18
17
27
38

**) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht“

Alle Eltern wurden anschließend gefragt, für wie geeignet sie verschiedene Strategien halten, um ihrem Kind zu helfen, möglichen Schulstress besser zu bewältigen.

Ganz oben rangiert hier Sport und Bewegung: 67 Prozent finden dies eine sehr geeignete Möglichkeit, Schulstress entgegen zu wirken. Dieser Meinung sind vor allem die formal höher Gebildeten sowie die Eltern von Jungen. Gemeinsame Unternehmungen mit der Familie, dem Kind genügend Zeit für sich selbst zugestehen sowie Zeit mit Freunden wird ebenfalls von mehr als der Hälfte der Befragten als sehr effektiv gegen Schulstress eingestuft.

Lesen halten 48 Prozent, gezielte Lernstrategien bzw. –techniken 34 Prozent und Entspannungsübungen 22 Prozent in diesem Zusammenhang für sehr geeignet.

Medikamente hält so gut wie niemand für sehr geeignet, um dem Schulstress wirkungsvoll entgegen zu steuern.

Leichte Unterschiede bei der Einschätzung der Effektivität der genannten Maßnahmen zeigen sich zum Teil bei Aufschlüsselung nach dem Schulabschluss der Eltern, dem Geschlecht und Alter der Kinder sowie in Abhängigkeit davon, in welchem Maße das Kind bereits Anzeichen von Schulstress zeigt.

Strategien, die gegen Schulstress helfen *)

Es halten folgende Strategien für sehr geeignet, um ihrem
Kind zu helfen, möglichen Schulstress besser zu
bewältigen

Sport bzw. viel Bewegung

%

gemeinsame Unternehmungen mit der Familie
%
dafür sorgen dass dem Kind genügend Zeit für sich selbst bleibt
%
Zeit mit Freunden

%

insgesamt
67
64
53
51
Ost
70
68
55
56
West
66
63
53
51
Väter
67
65
47
50
Mütter
66
63
59
53
Hauptschule
57
58
43
49
Mittlerer Abschluss
67
65
58
51
Abitur Studium
71
65
55
53
Alter des Kindes
6 bis 8 Jahre
67
67
55
54
9 bis 11 Jahre
66
63
55
48
12 bis 14 Jahre
68
62
50
53
Geschlecht des Kindes
Junge
73
65
55
57
Mädchen
62
62
52
46
Anzeichen von Schulstress
(sehr) häufig
64
66
54
52
gelegentlich
67
61
51
47
selten
66
60
48
49
nie
69
66
58
56

Strategien, die gegen Schulstress helfen *)

Es halten folgende Strategien für sehr geeignet, um ihrem
Kind zu helfen, möglichen Schulstress besser zu
bewältigen

Lesen

%

gezielte Lernstrategien bzw. Lerntechniken
%
Entspannungsübungen

%

Medikamente

%

insgesamt
48
34
22
0
Ost
43
40
26
1
West
48
33
21
0
Väter
49
34
19
0
Mütter
46
34
24
1
Hauptschule
45
33
31
1
Mittlerer Abschluss
45
30
17
0
Abitur Studium
52
38
22
0
Alter des Kindes
6 bis 8 Jahre
47
29
19
0
9 bis 11 Jahre
48
35
22
0
12 bis 14 Jahre
48
39
24
0
Geschlecht des Kindes
Junge
50
35
21
0
Mädchen
45
34
23
0
Anzeichen von Schulstress
(sehr) häufig
47
40
27
1
gelegentlich
46
34
26
0
selten
45
37
23
0
nie
50
30
17
0

2. Sport statt Schulstress
DAK-Umfrage zeigt: Mehrheit der Schüler ist gestresst/ Eltern setzen beim
Nachwuchs auf Stresskiller Bewegung
Dem Schulstress davonlaufen – das würden  nicht nur die meisten Schüler
gern. Eltern halten Bewegung wortwörtlich für das beste Mittel, um einen
Ausgleich zum Schulalltag zu schaffen. Und der ist anscheinend auch nötig.
Denn wie ein aktuelles Gesundheitsbarometer der DAK zeigt, sagen 61 Prozent
der Eltern mit Kindern zwischen sechs und 14 Jahren, dass ihr Kind schon
einmal unter Schulstress gelitten hat – 17 Prozent der Kinder sogar sehr
häufig oder häufig. Vor allem Eltern aus den ostdeutschen Bundesländern und Eltern mit Kindern im Alter zwischen neun und elf Jahren gaben dies bei der repräsentativen Bevölkerungsumfrage an.

Die beste Gegenstrategie aus Sicht der Eltern spricht den Gesundheitsexperten der DAK aus der Seele: Bewegung. 67 Prozent sind dieser Meinung. Vor allem Eltern von Jungen setzen auf den körperlichen Ausgleich. „Ein guter Weg“, bestätigt DAK-Diplom-Psychologe Frank Meiners. „Denn Sport oder Bewegung baut Stresshormone, wie beispielsweise Adrenalin oder Cortisol, am besten ab. Vor allem Kinder können sich dabei austoben und so auf andere Gedanken kommen.“ Positiver „Nebeneffekt“: Nicht nur der Geist, auch der Körper wird trainiert.

Die Top-Stresskiller
Gemeinsame Unternehmungen mit der Familie (64 Prozent), Zeit für sich selbst (53 Prozent), Zeit mit Freunden (51 Prozent) und Lesen (48 Prozent) sind weitere Top-Stresskiller aus Sicht der befragten Eltern. Gezielte Lernstrategien oder Entspannungsübungen halten 34 beziehungsweise 22 Prozent bei ihrem Nachwuchs für effektiv.

Mit BewegungsCamps Zeichen setzen
Die Umfrageergebnisse sind für die DAK und ihren Partner den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) Grund genug, die gemeinsamen DLV-BewegungsCamps wieder durchs Land zu schicken. Rund 7.000 Kinder und Jugendliche werden in diesem Jahr an den attraktiven Mitmach-Stationen rund ums Laufen, Werfen und Springen erwartet. „Mit dem Bewegungs-Parcours wollen wir Jugendliche in spielerischer Form für Leichtathletik begeistern“, sagt Dr. Clemens Prokop, der Präsident des DLV. „In den vergangenen beiden Jahren haben wir gesehen, mit wie viel Begeisterung und Einsatz die Teilnehmer beim DLV-BewegungsCamp dabei waren. Auch das hat uns bestärkt, das Camp auch im WM-Jahr wieder auf Tour zu schicken.“ Mit Erfolg, denn seit 2007 konnten 12.000 Kinder und Jugendliche für mehr Bewegung motiviert werden.

DLV-BewegungsCamps 2009:

  • 14.05. Ulm, Münsterplatz
  • 19.05. Iserlohn, Schillerplatz
  • 10.06. Dresden, Altmarkt
  • 27.06. Recklinghausen, Rathausplatz
  • 14.07. Rostock, Neuer Markt
  • 16.09. Saarbrücken, Tbilisser Platz

    *repräsentative Bevölkerungsumfrage durch Forsa, 8. bis 28. April 2009, 1.000 Mütter und Vätervon schulpflichtigen Kindern zwischen 6 und 14 Jahren.

  • ****************************************************************
    TERMINE AUS DEM DAK-KALENDER
    ****************************************************************
    12.05.2009    Internationaler Tag der Pflegenden
    12.05.2009    DAK-Pressekonferenz: Jugendliche und Alkoholwerbung.
    12.05.2009    Internationaler CFS-Tag (Chronisches Erschöpfungssyndrom)
    31.05.2009    Weltnichtrauchertag
    06.06.2009    Sehbehindertentag
    10.06.2009    Kindersicherheitstag
    26.06.2009    Internationaler Anti-Drogen-Tag

    Häufigkeit von Schulstressfaktoren beim eigenen Kind *)

    Es stellen beim eigenen Kind deutliche Anzeichen von
    Schulstressfaktoren fest, wie z.B. Angst vor Prüfungen,
    Angst vor Mitschülern oder Lehrern, Versagensängste
    oder ähnliches

    sehr häufig / häufig
    %
    gelegentlich
    %
    selten
    %
    nie**)
    %
    insgesamt
    17
    19
    25
    37
    Ost
    20
    14
    22
    43
    West
    17
    20
    26
    36
    Väter
    15
    20
    28
    35
    Mütter
    18
    19
    23
    39
    Hauptschule
    21
    20
    28
    31
    Mittlerer Abschluss
    19
    16
    24
    38
    Abitur Studium
    13
    21
    26
    39
    Alter des Kindes
    6 bis 8 Jahre
    10
    13
    23
    53
    9 bis 11 Jahre
    22
    19
    25
    32
    12 bis 14 Jahre
    20
    25
    27
    28
    Geschlecht des Kindes
    Junge
    17
    21
    24
    37
    Mädchen
    18
    17
    27
    38

    **) an 100 Prozent fehlende Angaben = „weiß nicht“

    Alle Eltern wurden anschließend gefragt, für wie geeignet sie verschiedene Strategien halten, um ihrem Kind zu helfen, möglichen Schulstress besser zu bewältigen.

    Ganz oben rangiert hier Sport und Bewegung: 67 Prozent finden dies eine sehr geeignete Möglichkeit, Schulstress entgegen zu wirken. Dieser Meinung sind vor allem die formal höher Gebildeten sowie die Eltern von Jungen. Gemeinsame Unternehmungen mit der Familie, dem Kind genügend Zeit für sich selbst zugestehen sowie Zeit mit Freunden wird ebenfalls von mehr als der Hälfte der Befragten als sehr effektiv gegen Schulstress eingestuft.

    Lesen halten 48 Prozent, gezielte Lernstrategien bzw. –techniken 34 Prozent und Entspannungsübungen 22 Prozent in diesem Zusammenhang für sehr geeignet.

    Medikamente hält so gut wie niemand für sehr geeignet, um dem Schulstress wirkungsvoll entgegen zu steuern.

    Leichte Unterschiede bei der Einschätzung der Effektivität der genannten Maßnahmen zeigen sich zum Teil bei Aufschlüsselung nach dem Schulabschluss der Eltern, dem Geschlecht und Alter der Kinder sowie in Abhängigkeit davon, in welchem Maße das Kind bereits Anzeichen von Schulstress zeigt.

    Strategien, die gegen Schulstress helfen *)

    Es halten folgende Strategien für sehr geeignet, um ihrem
    Kind zu helfen, möglichen Schulstress besser zu
    bewältigen

    Sport bzw. viel Bewegung

    %

    gemeinsame Unternehmungen mit der Familie
    %
    dafür sorgen dass dem Kind genügend Zeit für sich selbst bleibt
    %
    Zeit mit Freunden

    %

    insgesamt
    67
    64
    53
    51
    Ost
    70
    68
    55
    56
    West
    66
    63
    53
    51
    Väter
    67
    65
    47
    50
    Mütter
    66
    63
    59
    53
    Hauptschule
    57
    58
    43
    49
    Mittlerer Abschluss
    67
    65
    58
    51
    Abitur Studium
    71
    65
    55
    53
    Alter des Kindes
    6 bis 8 Jahre
    67
    67
    55
    54
    9 bis 11 Jahre
    66
    63
    55
    48
    12 bis 14 Jahre
    68
    62
    50
    53
    Geschlecht des Kindes
    Junge
    73
    65
    55
    57
    Mädchen
    62
    62
    52
    46
    Anzeichen von Schulstress
    (sehr) häufig
    64
    66
    54
    52
    gelegentlich
    67
    61
    51
    47
    selten
    66
    60
    48
    49
    nie
    69
    66
    58
    56

    Strategien, die gegen Schulstress helfen *)

    Es halten folgende Strategien für sehr geeignet, um ihrem
    Kind zu helfen, möglichen Schulstress besser zu
    bewältigen

    Lesen

    %

    gezielte Lernstrategien bzw. Lerntechniken
    %
    Entspannungsübungen

    %

    Medikamente

    %

    insgesamt
    48
    34
    22
    0
    Ost
    43
    40
    26
    1
    West
    48
    33
    21
    0
    Väter
    49
    34
    19
    0
    Mütter
    46
    34
    24
    1
    Hauptschule
    45
    33
    31
    1
    Mittlerer Abschluss
    45
    30
    17
    0
    Abitur Studium
    52
    38
    22
    0
    Alter des Kindes
    6 bis 8 Jahre
    47
    29
    19
    0
    9 bis 11 Jahre
    48
    35
    22
    0
    12 bis 14 Jahre
    48
    39
    24
    0
    Geschlecht des Kindes
    Junge
    50
    35
    21
    0
    Mädchen
    45
    34
    23
    0
    Anzeichen von Schulstress
    (sehr) häufig
    47
    40
    27
    1
    gelegentlich
    46
    34
    26
    0
    selten
    45
    37
    23
    0
    nie
    50
    30
    17
    0

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