Rudis Schadentelegramm – Ausgabe: Mai 2009

Knapp daneben – ist vorbei
Wenn ein Fahrrad aus dem Nichts auftaucht.

Fußgänger, die unachtsam Radwege kreuzen, können schwere Unfälle hervorrufen. Die Grundeigentümer-Versicherung zeigt einen Fall auf, bei dem Radfahrer und Fußgänger mit einem dem Schrecken davon gekommen sind.

Der Fall
Ein Versicherungsnehmer ging auf einem kombinierten Rad- und Fußweg spazieren. Als er die Straßenseite wechseln wollte, blickte er nur nach links, um den Straßenverkehr im Auge zu behalten. Dabei vergaß er, dass der Radweg – den er ebenfalls überqueren musste – beidseitig befahrbar war. Ein von rechts kommender Radfahrer näherte sich mit hoher Geschwindigkeit, konnte in letzter Sekunde ausweichen, streifte den Fußgänger jedoch. Glück gehabt: Fußgänger und Fahrradfahrer kamen mit dem Schrecken davon.

Die Versicherungsfrage
Wäre es im vorliegenden Fall zu einem Unfall gekommen, hätte dieser schwere Verletzungen zur Folge haben können. Im Jahr 2005 gab es laut Statistischem Bundesamt 77.859 Fahrradunfälle, eine Zahl, die sicherlich durch ein umsichtiges Verhalten der Verkehrsteilnehmer eingedämmt werden könnte. Fußgänger sind ebenfalls Verkehrsteilnehmer, für die die Verkehrsregeln gelten. Dies bedeutet, dass sie für ihr Fehlverhalten voll verantwortlich gemacht werden können, also im Schadenfall haften und mit ihrem Vermögen aufkommen müssen. Eine Privathaftpflichtversicherung gehört zum wichtigsten Versicherungsschutz überhaupt. Sie tritt für die finanziellen Folgen bei Sach- und Personenschäden ein.

Der Tipp
Straßenverkehrsregeln gelten für Fahrrad-, Motorrad- und Autofahrer, aber auch für Fußgänger und Inline-Skater, die wie Fußgänger behandelt werden. Aufmerksamkeit und vorausschauendes Denken können viele Gefahrensituationen entschärfen und die Unfallstatistik nach unten korrigieren. Es sollte immer bedacht werden, dass auch der Verursacher eines Unfalls schwere Verletzungen davontragen kann und dadurch beispielsweise seine Arbeitskraft eingeschränkt werden kann. „Hier kann bei unfallbedingtem Krankenhausaufenthalt oder bleibender Invalidität eine private Unfallversicherung wirksam schützen“, erklärt Andreas Hackbarth, Experte der Grundeigentümer-Versicherung.
Übrigens: Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat auf einer Website unter www.versicherung-und-verkehr.de Verkehrsregeln und Tipps zum passenden Versicherungsschutz sowie gegenseitigen Umgang zusammengestellt.

Weitere Informationen zu den genannten Versicherungen erhalten Sie im Kunden-Center der Grundeigentümer-Versicherung VVaG, Tel. 040 – 3766 3766 oder unter www.grundvers.de.

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