„Impfen“

1. Hatschi… – Grippesaison eröffnet
2. Impfen: Erwachsene sind bei sich selbst zu sorglos
3. DAK goes Campus – Themendienst für Studenten- und Campusmedien

DAK-FORSCHUNG
1. Eltern sind sich einig: Impfen ist Pflicht
2. Forsa-Studie Kindergesundheit – Impfen

1. Hatschi… – Grippesaison eröffnet
Impfung kann Leben retten
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen niedriger – der Herbst steht vor
der Tür. Doch Herbstzeit ist auch immer wieder Erkältungszeit. Der eine
oder andere hat sich vielleicht schon eine Schniefnase geholt. „Wer sich
noch gegen Schlimmeres wappnen möchte, sollte jetzt die Abwehrkräfte
stärken“, rät DAK-Ärztin Dr. Cordula Sohst-Brennenstuhl. „Mit viel frischer Luft, regelmäßigem Sport, Wechselduschen und frischem Obst und Gemüse.“ Leider haben im Herbst nicht nur Erkältungen Hochsaison, sondern auch die Grippe oder Influenza. Und mit der ist nicht zu spaßen. Sohst-Brennenstuhl: „Die Grippe ist keine leichte Erkältung, sondern eine ernstzunehmende, sehr ansteckende Infektionskrankheit.“

Nicht nur die Symptome, wie Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, Fieber, Schüttelfrost und Husten schwächen den Körper. Die Grippeviren erleichtern auch anderen Krankheitserregern das Eindringen – mit manchmal tödlichen Folgen. Laut Schätzungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut sterben jedes Jahr rund 15.000 Menschen an der Grippe. Dennoch verharmlosen viele die Krankheit als banale Erkältung. Nur rund 25 Prozent der Bevölkerung lässt sich jährlich gegen Grippe impfen. „Besonders ältere Personen ab 60 Jahre, chronisch Kranke und Personen, die beruflich mit vielen Menschen in Kontakt kommen, sollten sich impfen lassen“, empfiehlt die DAK-Expertin. Denn die Impfung kurbelt die körpereigene Abwehr an und aktiviert das Immunsystem noch viele Wochen nach der Impfung. So können auch andere Viren leichter bekämpft werden.

„Wer unsicher ist, sollte den Hausarzt fragen“, empfiehlt Dr. Sohst-Brennenstuhl. „Er berät in allen Fragen rund um Grippeschutz.“ Bester Termin für die Impfung: September oder Oktober – vor Beginn der Erkältungszeit. Denn, wen es schon erwischt hat, der muss warten bis er wieder fit wird. Die Kosten für die Impfung tragen die Krankenkassen.

Übrigens: Am häufigsten überträgt sich der Virus durch Niesen, Husten und Händeschütteln. Also, wenn möglich: Abstand halten und mehrmals täglich Hände waschen!

2. Impfen: Erwachsene sind bei sich selbst zu sorglos
Immunisierung regelmäßig auffrischen
Die Deutschen sind Vorsorgemuffel – auch, was das Impfen betrifft. Nach
Angaben der Ständigen Impfkommission (STIKO) haben nur 60 Prozent der
Erwachsenen einen ausreichenden Impfschutz. Ein alarmierendes Ergebnis.
Denn so genannte „Kinderkrankheiten“ treten in letzter Zeit wieder häufig
bei Erwachsenen auf. Je sorgloser die „Großen“ bei sich selbst sind, desto
genauer achten sie bei den „Kleinen“ auf den Impfschutz. Laut aktuellem
DAK-Gesundheitsbarometer lassen 98 Prozent aller Eltern ihre Kinder impfen. „Wichtig ist, den Impfschutz aus der Kindheit durch Auffrischimpfungen zu erhalten“, sagt DAK-Vorsorgeexpertin Meike Fitting. „In jungen Jahren wird der Grundstein für den Schutz gelegt, er hält aber nicht für alle Krankheiten ein Leben lang.“ Tetanus, Diphterie und Polio sollten zum Beispiel alle zehn Jahre aufgefrischt werden.

Wer keinen Impfpass besitzt und unsicher ist, ob er ausreichend geschützt ist, sollte sich am besten von seinem Hausarzt beraten lassen. „Schutzimpfungen gehören zur Vorsorge, so dass keine Praxisgebühr anfällt“, sagt die DAK-Expertin. „Die Krankenkassen übernehmen auch die Kosten für Standard- und Auffrischimpfungen.“

Weitere Informationen und einen Impfkalender zum Ausdrucken gibt es kostenlos im Internet unter www.dak.de oder in jeder DAK-Geschäftsstelle.

3. DAK goes Campus – Themendienst für Studenten- und Campusmedien
Heimliche Mitbewohner in der WG
Ungeputzte Badezimmer, Geschirrberge in der Küche oder klebrige Fußböden:
Wenn der Putzplan versagt, sind WGs die idealen Brutstätten für Keime aller
Art. Zwar haben die meisten Mikroorganismen keine Chance gegen unsere
Abwehrkräfte. Einige jedoch sollten zuhause tabu sein. DAK-Ärztin Dr.
Waltraud Pfarrer gibt Studierenden Tipps, wie sie die Krankheitserreger in
Schach halten.

„Kloputzdienst“ – das Schreckgespenst jedes WG-Bewohners. Doch wer glaubt, das „stille Örtchen“ sei der schmutzigste Ort im Haus, der irrt: Amerikanische Forscher fanden bis zu zehn Millionen Bakterien auf Tastatur, Maus und Telefonhörer, also rund das 400-fache einer durchschnittlichen Klobrille. Ebenso viele Keime lauern im Milliliter Wringwasser eines Spülschwamms. Auf einem Quadratzentimeter Küchenfußboden sind es immerhin 10.000. „Bazillenschleuder“ Nummer eins ist jedoch der Kühlschrank: Hier leben unappetitliche 11,4 Millionen Keime pro Quadratzentimeter.
Obwohl eine gewisse Dosis Schmutz durchaus hilfreich ist und für ein starkes Immunsystem sorgt, ist das sicher kein Grund, den Putzplan abzuschaffen: Unter den heimlichen Mitbewohnern tummeln sich nämlich durchaus gefährliche Keime. „Krankheitserreger wie Salmonellen, Noro- und Rota-Viren oder Campylobacter können für heftige Magenkrämpfe und Durchfall sorgen und bei einem schwachen Immunsystem sogar lebensgefährlich werden, weil sie den Körper dehydrieren“, warnt DAK-Ärztin Dr. Waltraud Pfarrer.Viele dieser Durchfallerreger lauern dort, wo man es nicht vermutet – am heimischen Arbeitsplatz. Forscher der Universität Washington fanden in Computerbereichen auf dem Campus eine hohe Konzentration an so genannten coliformen Keimen, Bakterien, die vor allem im menschlichen Darm vorkommen. „In den USA wurde mittlerweile eine Tastatur entwickelt, die durch eine antimikrobielle Beschichtung mit Silberionen die Übertragung von Bakterien und Viren verhindern soll“, berichtet die DAK-Ärztin. „Die ist jedoch teuer – und im normalen Haushalt gar nicht nötig. Lieber einmal wöchentlich die Tastatur sanft ausschütteln und samt Maus und Bildschirm mit Seifenlauge abwischen.“ Und das Händewaschen nicht vergessen, denn durch fehlende Körperhygiene werden die meisten Keime übertragen!

Auch in der Küche ist ein gründlicher Putzdienst das A und O. „Bevorzugte Brutstätte für Durchfallerreger sind Arbeitsflächen, auf denen rohes oder aufgetautes Fleisch, Fisch und eiweißhaltige Lebensmittel zubereitet wurden. Sie sollten daher immer sofort nach Gebrauch mit heißem Seifenwasser abgewaschen werden“, so Pfarrer. Damit das Wischtuch nicht zur Virenschleuder wird, empfiehlt sich ein regelmäßiges Auswechseln – mindestens einmal pro Woche. In punkto „Baddienst“ gilt: Neben den Handtüchern auch den Duschvorhang bei 60 Grad waschen, täglich Lüften und auch mal die Fugen schrubben, so hat Schimmel trotz des tropischen Klimas keine Chance. Achtung: Altbau-Wohnungen sind bei Studierenden sehr beliebt. Wer jedoch Wasser aus einem alten Warmwasserspeicher bezieht, sollte einmal im Jahr den Duschkopf austauschen, denn hier können sich Legionellen verbergen, die eine schwere Lungenentzündung verursachen können.

Alles cool im Kühlschrank?

Im Haushalt ist der Kühlschrank die „Keimzone“ Nummer eins: Sage und schreibe elf Millionen Keime tummeln sich darin pro Quadratzentimeter. Zum Vergleich: Auf dem „stillen Örtchen“ sind es auf gleicher Fläche gerade einmal 100. „Wer im Kühlschrank nicht regelmäßig für Ordnung und Sauberkeit sorgt, riskiert gefährliche Keime wie Salmonellen und gesundheitsschädliche Schimmelpilze!“, warnt die DAK-Ärztin Dr. Waltraud Pfarrer. Ihr Kühlschrank-Check hilft, unerwünschte Kulturen im Kühler zu verhindern:
Erster Stock, Parterre, Tiefgeschoss: Was wird wo gelagert?
Christian kühlt seine Vorräte im obersten Fach, Tom belegt die Mitte und Sina den unteren Teil. „In WG-Kühlschränken herrscht häufig das „Etagen-System“, bei dem jeder Mitbewohner ein Fach für seine Lebensmittel zugeteilt bekommt. Doch nicht alle Lebensmittel vertragen die gleiche Kältezone“, weiß die DAK-Expertin. Ihr Tipp: „Da im Kühlschrank Temperaturunterschiede von bis zu 6°C herrschen, empfiehlt sich, den Platz einfach von links nach rechts anstatt von oben nach unten zu vergeben – so sind die Lebensmittel länger haltbar, und Bakterien und Schimmelpilze haben keine Chance.“

Mit diesem Sortiersystem bleibt garantiert alles cool im Kühlschrank:
Gemüsefach: Hier wird es bis zu 8°C warm – das richtige Klima, um die Vitamine vieler Gemüsesorten zu erhalten.
Unten: Hier ist es mit 2°C am kältesten. Leicht verderbliche Lebensmittel wie Fisch, Wurst und Fleisch gehören hier aufbewahrt – am besten an der Rückwand des Innenraums.
Tür: Deutlich wärmer als im Innenraum ist es in den Türfächern des Kühlschranks. Hierhin gehören Butter, Getränke, Eier und Saucen.
Mitte: Der ideale Platz für Joghurt, Quark & Co.
Oben: Zubereitete Speisen und geräucherten Fleischwaren sind am besten dort aufgehoben.

Regelmäßig putzen und entrümpeln
Damit keine Kulturen im Kühlschrank gezüchtet werden, empfiehlt sich zudem ein regelmäßiger prüfender Blick in die Kältezone: „Die meisten geöffneten Lebensmittel im Kühlschrank sollten nach spätestens einer Woche entsorgt werden“, rät DAK-Ärztin Pfarrer. Um Lebensmittel vor dem Austrocknen und vor Geschmacksveränderungen zu schützen, sollten Gefäße stets abgedeckt oder verschlossen sein. Der Experten-Tipp: „Krankheitserregern und unangenehmen Gerüchen rückt man am besten mit lauwarmem Essigwasser zu Leibe!“

Der DAK-Kühlschrankguide enthält alle Infos zur richtigen Lagerung auf einen Blick. Studierende finden ihn unter
www.dak.de

Putzmuffel oder Putzfimmel?
Manch einer schrubbt und wienert die WG drei Mal pro Woche, andere würden den Putzplan am liebsten abschaffen. Die meisten WG-Bewohner kommen in punkto Sauberkeit nicht auf einen Nenner. Doch ob Putzfimmel oder Putzmuffel – beide Extreme können für die Gesundheit ein echtes Risiko bedeuten. DAK-Ärztin Dr. Waltraud Pfarrer erläutert, worauf es bei der WG-Hygiene ankommt:

Marlies T.: „Meine Mitbewohner spülen erst, wenn es kein sauberes Geschirr mehr gibt. Wie oft sollte man eigentlich abwaschen?“

Dr. Waltraud Pfarrer, DAK: „Am besten täglich und sofort nach Gebrauch, denn Geschirrberge in der Spüle sind wahre Brutstätten für Keime! Salmonellen beispielsweise sammeln sich mit Vorliebe auf schmutzigen Küchenbrettern – wer rohes oder aufgetautes Fleisch, Fisch und eiweißhaltige Lebensmittel zubereitet, sollte deshalb immer alle Arbeitsflächen und Gegenstände sofort heiß abwaschen und mit Seifenwasser reinigen. Übrigens: Der Spülschwamm gehört zu den Top-Keimschleudern im Haushalt – zwischen den rund vier Millionen Keimen in einem Milliliter Wringwasser tummeln sich rund 2.500 Durchfallerreger. Schmutzige Spülschwämme gehören deshalb spätestens nach drei Tagen in die Waschmaschine oder ausgewechselt, sonst wandern die Keime quasi direkt von der Hand in den Mund.“

Christian D.: „Mein Zimmer putze ich nur, wenn sich alle zwei Monate meine Eltern zu Besuch ankündigen – das reicht doch?“

Dr. Waltraud Pfarrer, DAK: „Im Schlafzimmer lauern unerwartet viele Keime, gegen die besser wöchentlich vorgegangen werden sollte: In Matratze und Bettwäsche beispielsweise können sich Staubmilben einnisten, die zu Hautreizungen und Allergien führen. Deshalb am Morgen stets das Bettzeug auslüften, es mindestens alle zwei Wochen frisch beziehen und auch unter der Matratze gründlich Staub wischen. Außerdem die drei „Ts“ beim Zimmerputz nicht vergessen – Telefon, Türklinke und Tastatur. Hier tummeln sich oft mehr Keime als auf der Klobrille.“

Thomas U.: „Ich putze drei Mal pro Woche und nutze ausschließlich antiseptische Reiniger, damit die Wohnung keimfrei ist. Ist doch prima, oder?“

Dr. Waltraud Pfarrer, DAK: „Hygiene ist wichtig, zuviel Putzen kann jedoch der Gesundheit schaden: Neben allergischen Reaktionen auf manch aggressiven Reiniger lernt das Immunsystem in einer nahezu keimfreien Wohnung nicht, sich mit äußeren Einflüssen auseinander zu setzen. Es reagiert stattdessen hypersensibel. Deshalb lieber auf pH-neutrale Reiniger zurückgreifen, die den Säureschutzmantel der Haut schonen. Durch natürliche Inhaltsstoffe sind Öko-Reiniger außerdem leichter biologisch abbaubar – und reinigen dabei genau so gut.

1. Eltern sind sich einig: Impfen ist Pflicht
DAK-Umfrage: 98 Prozent der Eltern setzen auf den Pieks beim Kinderarzt
Impfen oder Nicht-Impfen – für Eltern ist dies hierzulande keine Frage:
Denn 98 Prozent lassen ihre Kinder impfen. Das ergab ein aktuelles
DAK-Gesundheitsbarometer.* Hauptgrund für den Pieks: 97 Prozent möchten
ihren Nachwuchs vor gefährlichen Krankheiten schützen. Knapp zwei Drittel
lassen die Kinder impfen, weil der Arzt dazu geraten hat. Ein Zehntel tut
dies, weil andere Mütter auch impfen lassen.„Egal, welche Gründe bestehen, Hauptsache die Kinder bekommen die Impfung“, sagt DAK-Kinderarzt Dr. Gerhard Kroschke. „Nichts ist für die Kleinen so wirksam gegen Krankheiten wie die Schutzimpfung.“ Der Experte kann die hohe Impfbereitschaft der Eltern aus der eigenen Praxiserfahrung bestätigen. Eine Ausnahme: die Impfung gegen Windpocken. „Hier gibt es immer wieder Eltern, die lieber noch abwarten wollen und die Impfung vor sich herschieben.“ Dennoch sollte die Grundimmunisierung bis zum Alter von 14 Monaten vollendet sein. Erst recht, wenn die Kleinen in die Krippe oder den Kindergarten kommen.

Grundimmunisierung, das bedeutet: Impfungen zum Schutz gegen Diphterie, Keuchhusten, Tetanus, Hib (Haemophilus influenzae Typ b), Hepatitis B, Kinderlähmung, Masern, Mumps, Röteln, Windpocken und Meningokokken. „Als Schutz reicht bei einigen Krankheiten schon eine einzige Impfung. Andere, wie Mumps, Masern und Röteln, müssen wiederholt werden, um wirksam zu sein“, sagt der DAK-Experte. „Wer unsicher ist und genau beraten werden möchte, sollte unbedingt den Kinderarzt fragen.“

Trotz der vielen Befürworter gibt es immer noch Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen. Laut DAK-Gesundheitsbarometer befürchten die meisten Nebenwirkungen (69 Prozent). Zwei Drittel sind der Meinung, Krankheiten stärken das Immunsystem. „Diese Meinung hört man häufig“, sagt Dr. Kroschke. „Doch können gerade „Kinderkrankheiten“ mit schwer wiegenden Komplikationen und Folgeschäden, wie Krampfanfälle, Hirnhautentzündungen oder Taubheit, ablaufen. Im schlimmsten Fall leiden die Kinder ein Leben lang oder sterben sogar daran.“

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dak.de und in der kostenlosen Broschüre „Impfen. Das sollten Sie wissen.“ Sie ist in jeder DAK-Geschäftsstelle erhältlich.

*Repräsentative Bevölkerungsumfrage durch Forsa unter 1.002 Personen mit Kindern bis 18 Jahren.

2. Forsa-Studie Kindergesundheit – Impfen

Meinungen zur Kindergesundheit

Datenbasis: 1.002 Eltern von Kindern im Alter bis 18 Jahren
Erhebungszeitraum: 7. bis 18. April 2008
statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte
Auftraggeber DAK

So gut wie alle Eltern sagen, dass sie ihre Kinder impfen lassen.

Impfen

              • Es lassen ihr Kind impfen
ja
%
nein *)
%
insgesamt
98
1
Ost
96
1
West
98
2
18 – 29-Jährige
95
2
30 – 39-Jährige
98
1
40 – 49-Jährige
98
2
50 Jahre und älter
99
0
Hauptschule
98
1
mittlerer Abschluss
98
1
Abitur, Studium
98
2

*) an 100 Prozent fehlende Angaben = keine Angabe

Fast alle Eltern (97 %) lassen ihre Kinder impfen, da sie sie vor gefährlichen Krankheiten schützen möchten. Knapp zwei Drittel (64 %) lassen ihre Kinder impfen, da ihnen vom Arzt dazu geraten wurde. Dass andere Mütter, die sie kennen, ihre Kinder impfen lassen, ist für ein Zehntel
(9 %) ein Grund, auch ihr eigenes Kind impfen zu lassen.

Gründe des Impfens *)

            • Es lassen ihre Kinder impfen, da
sie ihr Kind vor gefährlichen Krankheiten schützen möchten
%
ihnen vom Arzt dazu geraten wurde
%
andere Mütter, **) die sie kennen,dies auch tun
%
insgesamt
97
64
9
Ost
99
66
11
West
97
64
8
18 – 29-Jährige
96
61
17
30 – 39-Jährige
98
68
10
40 – 49-Jährige
98
62
5
50 Jahre und älter
95
62
13
Hauptschule
97
60
11
mittlerer Abschluss
98
64
11
Abitur, Studium
98
67
5

*)Basis: Eltern, die ihre Kinder impfen lassen
**)Prozentsumme größer als 100, da Mehrfachnennungen möglich

69 Prozent derjenigen, die ihre Kinder nicht impfen lassen, geben an, dass sie Nebenwirkungen befürchten. 64 Prozent sagen, dass sie ihre Kinder nicht impfen lassen, da Kinderkrankheiten das Immunsystem stärken. Dass andere Mütter, die sie kennen, dies auch nicht tun, ist für 15 Prozent ein Grund, ihr Kind ebenfalls nicht impfen zu lassen.

Gründe des Nicht-Impfens *)

            • Es lassen ihre Kinder nicht impfen, da
sie Nebenwirkungen befürchten
%
Kinderkrankheiten das Immunsystem stärken
%
andere Mütter, **) die sie kennen,dies auch tun
%
insgesamt ***)
97
64
9

*)Basis: Eltern, die ihre Kinder impfen lassen
**)Prozentsumme größer als 100, da Mehrfachnennungen möglich
***)nur Tendenzangaben aufgrund geringer Fallzahlen

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