Kostenanstieg für Arzneimittel leicht abgebremst

KKH: Ausgaben klettern im September 2007 um 7 Prozent

Der rasante Anstieg der Ausgaben für Arzneimittel bremste sich nach Angaben der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) im September leicht ab. Die KKH meldet für den vergangenen Monat eine Steigerungsrate von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für das dritte Quartal fällt dieser Wert mit 10,5 Prozent allerdings immer noch zweistellig aus  verursacht durch den sprunghaften Ausgabenanstieg im Juli von mehr als 15 Prozent.

Der Ausgabenanstieg konnte abgebremst werden. Einsparungen durch die Rabattverträge schlagen sich jetzt auch in der Statistik nieder. Etwa ein Drittel der von KKH-Versicherten bezogenen Generika (Nachahmer-Präparate) werden inzwischen von Rabattvertragspartnern gestellt, erklärt Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender der KKH. Um weitere, wirksame Entlastungen für Kassen und Versicherte zu erzielen, fordert Kailuweit den ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf Medikamente.

Die Kaufmännische Krankenkasse ist mit 1,9 Millionen Versicherten und einem Jahresetat von vier Milliarden Euro die viertgrößte bundesweit agierende gesetzliche Krankenkasse in Deutschland.

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