Prof. Rudolf Forcher: „Lücke zwischen Mutter/Vater-Kind-Kur und geriatrischer Reha wird nun endlich geschlossen“

Durch maßgebliches Betreiben der baden-württembergischen Heilbäder und Kurorte sind jetzt bei den aktuellen Nachverhandlungen zur Gesundheitsreform die Rehabilitationsleistungen zu Pflichtleistungen geworden. „Damit wird nun endlich die Versorgungslücke zwischen der Mutter/Vater-Kind-Kur und der geriatrischen Rehabilitation geschlossen“, sagt Heilbäderverbands-Präsident Professor Rudolf Forcher.

Offensichtlich haben bei den Nachverhandlungen der Koalitionsspitzen in Berlin die Schreiben des baden-württembergischen Heilbäderpräsidenten Rudolf Forcher an Ministerpräsident Oettinger und an die Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk, Wirkung gezeitigt. Forcher hatte darin deutlich zum Ausdruck gebracht, dass eine Nichtaufnahme der Rehabilitationsleistungen in den Pflichtkatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung „sowohl dem Bedürfnis der Versicherten als auch dem Erfordernis der Kassen, medizinisch notwendige Leistungen kostengünstig anzubieten“, widerspreche.

„Wenn jetzt sowohl die Versicherten, wie auch die Krankenkassen und die Reha-Einrichtungen um diese Pflichtleistung wissen, herrscht bei den Kliniken, die in Vertragsbeziehungen mit den Krankenkassen stehen, ein Stück mehr Planungssicherheit“, so der Präsident. Nach Aussage Forchers entfallen immer noch rund 45 Prozent aller Übernachtungen in den Heilbädern und Kurorten auf die überwiegend von der Renten- und Krankenversicherung belegten Kliniken. Deren hoher medizinischer Standard sei durch diese Maßnahme anerkannt. „Für Patienten, Versicherungen und Leistungserbringer sei es wichtig, dass weiterhin der richtige Patient, zur richtigen Zeit in die richtige Therapieeinrichtung kommen kann, und die Arbeitsplätze in den stationären Rehabilitationsleistungen im Bäderland Nr. 1 in Deutschland sicherer bleiben.“

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