BKK VBU und Gyn-Verbund Berlin: Gebärmutterhalskrebsimpfung auf Versichertenkarte

Ab sofort können sich Mädchen und Frauen zwischen elf und 26 Jahren, die bei der Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK VBU) versichert sind, in Berlin per Krankenversichertenkarte gegen Gebärmutterhalskrebs impfen lassen. Die BKK VBU und der Gyn-Verbund Berlin e.V. haben den bereits bestehenden integrierten Versorgungsvertrag um diese Leistung erweitert. Die Kosten der Impfung trägt in voller Höhe die BKK·VBU.

„Der Vorteil für unsere Versicherten aus dem Großraum Berlin ist, dass sie zur Impfung einfach ihre Chipkarte vorlegen. Sie brauchen die Immunisierung nicht vorzufinanzieren, wenn sie sich von einem der Ärzte des Gyn-Verbundes impfen lassen“, macht Andrea Galle, Vorstand der BKK·VBU, deutlich. Die Kosten für die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs betragen insgesamt rund 500 Euro.

Mädchen und Frauen, die nicht die Möglichkeit haben, einen der Ärzte des Gyn-Verbundes e.V. Berlin aufzusuchen, können sich trotzdem impfen lassen und die Rechnung anschließend zur Erstattung einreichen. Die BKK·VBU erstattet 80 Prozent der entstandenen Kosten.

Hierzulande erkranken jährlich mehr als 6.500 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, rund 1.800 sterben daran. Ursache ist eine Infektion mit den sogenannten Humanen Papillomaviren (HPV), die beim Geschlechtsverkehr übertragen werden. Schätzungen zufolge infizieren sich sieben von zehn Frauen im Laufe ihres Lebens mit HPV. In den meisten Fällen besiegt das Immunsystem den Erreger. Bei einigen Frauen heilt die Infektion jedoch nicht ganz ab, im schlimmsten Fall entwickelt sich ein bösartiger Tumor. Ärzte empfehlen deshalb, Mädchen und Frauen vor dem ersten Sexualkontakt durch eine Impfung zu schützen. Der in Deutschland erst seit kurzem verfügbare Impfstoff wird in drei Einzeldosen verabreicht, möglichst innerhalb eines halben Jahres.

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