AXA Ruhestand-Barometer 2006 – Vorabinformation / Deutsche Erwerbstätige mit Gesundheitssystem zunehmend unzufrieden

Nach monatelangem Tauziehen zwischen Union und SPD soll die viel diskutierte Gesundheitsreform nun ab dem 1. April 2007 in Kraft treten. Die Regierung war mit dem Anspruch angetreten, das Gesundheitssystem stabiler zu finanzieren, für mehr Wettbewerb zu sorgen und eine hochwertige Krankenversorgung sicherzustellen. Handlungsbedarf besteht, dies zeigt sich auch im aktuellen „AXA Ruhestand-Barometer“, dessen Ergebnisse auf einer Pressekonferenz am 6. Februar vorgestellt werden. Vor allem die befragten Erwerbstätigen äußerten sich noch deutlich unzufriedener als im Vorjahr.

So ist bereits fast jeder Zweite der Erwerbstätigen in Deutschland „eher“ oder „sehr unzufrieden“ mit dem aktuellen Gesundheitsmodell – das sind acht Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr. Bei den Ruheständlern ist bereits mehr als jeder Dritte unzufrieden. Nirgendwo in Europa sind weniger Erwerbstätige „sehr zufrieden“ mit ihrem Gesundheitssystem.

Einzig die italienischen Ruheständler scheinen noch weniger glücklich: Hier sind nur zehn Prozent der Erwerbstätigen bzw. zwölf Prozent der Ruheständler „sehr zufrieden“ mit der staatlichen Gesundheitsversorgung. Das AXA Ruhestand-Barometer 2006 ist die dritte Auflage einer internationalen Studie der AXA Gruppe. Für Deutschland wurden dazu die hiesigen Ergebnisse denen aus elf weiteren führenden Industrienationen gegenübergestellt. Die Studie beleuchtet Erwartungen, Wünsche und Einstellungen von Erwerbstätigen und Ruheständlern gegenüber dem Lebensabschnitt „Ruhestand“.

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Die AXA in Deutschland

Der AXA Konzern zählt mit Einnahmen von 6,4 Mrd. Euro (2004) zu den führenden Erstversicherern und Finanzdienstleistern in Deutschland. Seine Geschäftstätigkeit definiert das Unternehmen mit „Vorsorge, Vermögensmanagement, Versicherung“. Dazu zählen in erster Linie Schaden- und Unfallversicherungen, private Vorsorgeformen wie Lebens- und Krankenversicherungen, betriebliche Altersvorsorgelösungen sowie Vermögensanlagen und Finanzierungen. Die Angebotspalette richtet sich an Privatkunden sowie an Industrie- und Firmenkunden gleichermaßen. Die AXA Deutschland hat hierzulande 4,7 Millionen Kunden mit etwa 10 Millionen Verträgen und beschäftigt rund 8.000 Mitarbeiter. Seit 1997 gehört das Unternehmen, das 1839 ursprünglich unter dem Namen „Colonia“ in Köln gegründet wurde, zur AXA Gruppe. Die AXA Gruppe ist eine der größten internationalen Versicherungsgruppen und einer der bedeutendsten Vermögensmanager der Welt. Mit Schwerpunkten in Westeuropa, Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum verwaltete die AXA per 31. Dezember 2004 ein Vermögen von 869 Mrd. Euro und erzielte einen Umsatz von 72 Mrd. Euro. Das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit betrug 2004 rund 2,7 Mrd. Euro. Die Stammaktie der AXA ist an der Pariser Börse gelistet und wird unter dem Symbol AXA gehandelt. An der New Yorker Börse ist die AXA auch als ADS unter dem Tickersymbol AXA gelistet.

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