Beitrag der AOK Thüringen bleibt stabil

Die AOK Thüringen wird ihren Beitrag stabil bei 13,6 Prozent halten. Das beschlossen heute (18. Dezember 2006) in Erfurt die Versicherten- und Arbeitgebervertreter des Verwaltungsrates der größten Kasse im Freistaat.

Damit zählt die Thüringer AOK nicht nur beim Service laut aktuellen Umfragen zu den besten Kassen Deutschlands. Sie ist auch eine der wenigen Krankenkassen, die ihren Beitragssatz nicht erhöhen wird. „Wir garantieren unseren über 820.000 Versicherten und ca. 40.000 Arbeitgebern seit über zehn Jahren einen stabilen Beitrag. Und das bleibt so. Unsere Beitragssatz-Stabilitäts-Garantie gilt auch mit Beginn des neuen Jahres weiter“, so der Verwaltungsratsvorsitzende Viktor Bernecker.

Möglich wurde diese Entscheidung durch die guten Ergebnisse der letzten Jahre. Verwaltungsrat und Vorstand konnten neben Service und Kundenbetreuung ein erfolgreiches Kostenmanagement aufbauen und wirtschaftlich arbeiten.

Dadurch ist die finanzielle Lage der AOK Thüringen seit längerer Zeit besser als die vieler anderer Krankenkassen. Sie ist schuldenfrei und finanzielle Rücklagen sind gebildet.

Neben einem stabilen Beitrag beschloss der Verwaltungsrat mehrere Satzungsänderungen, welche auch ab Januar 2007 wirksam werden und den Versicherten und Arbeitgebern zu Gute kommen.

Bonustarif noch attraktiver für Gesundheitsbewusste

Durch eine weitere Satzungsänderung werden noch mehr Versicherte vom kompletten Bonustarif profitieren können. Ab Januar 2007 führen verschriebene Medikamente für Familienmitglieder nicht mehr zu einer Reduzierung der Bonusauszahlung. Allein Vorsorge und Fitness zählen. So haben weit mehr Versicherte die Chance, die Gesundheitsprämie von bis zu 180 Euro pro Jahr komplett ausgezahlt zu bekommen.

40 Euro für Teilnahme am Programm für chronisch Kranke

Von der zweiten Satzungsänderung können alle 56.000 Patienten im AOK-Programm für chronisch Kranke und neue Teilnehmer profitieren. Sie erhalten jährlich (immer nach 12 monatiger Teilnahme) 40 Euro. Neu für chronisch Kranke ist das AOK-Programm für Asthma- und Lungenerkrankung.

Beiträge der Arbeitgeber zur Ausgleichskasse sinken

Ab Januar 2007 sinken für alle Thüringer Unternehmen, die am Ausgleichsverfahren teilnehmen, die AOK-Beiträge zur Ausgleichskasse. Insgesamt wird die Thüringer Wirtschaft dadurch jährlich um 11 Millionen Euro entlastet. Die Arbeitgebervertreter beschlossen für die teilnehmenden Arbeitgeber eine Senkung der Beiträge zur Ausgleichskasse bei Krankheit um 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte je nach gewähltem Erstattungssatz und bei Mutterschaft von 0,4 Prozent auf 0,15 Prozent.

„Mit diesen Entscheidungen nehmen Verwaltungsrat und Vorstand ihre Verantwortung für stabile Versichertenbeiträge, niedrige Lohnnebenkosten und attraktive Leistungen weiterhin konsequent wahr“, so Viktor Bernecker abschließend.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*