„Kopfschmerz ade“

Jede dritte Frau und fast jeder fünfte Mann in Deutschland hat mehr als einmal im Monat Kopfschmerzen. Das geht aus einem Bericht der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft 2005 hervor. Kopfschmerzen gehören somit zu den am häufigsten auftretenden Schmerzen. Vor diesem Hintergrund hat die Gothaer Krankenversicherung AG ihre Broschüre „Kopfschmerzen und Migräne“ neu aufgelegt und informiert als Gesundheitsdienstleister über den richtigen Umgang mit diesen Beschwerden. Es werden Ursachen erklärt, Hinweise zur Vorbeugung gegeben und mögliche Behandlungsmethoden erläutert. Darüber hinaus finden Interessenten zahlreiche Adressen und Buchtipps zum Thema Kopfschmerzen.

Grundsätzlich wird bei Kopfschmerzen zwischen primären und sekundären Schmerzen unterschieden. Bei der ersten Form sind die Kopfschmerzen selbst die Erkrankung, wie beispielsweise bei der Migräne oder bei Spannungskopfschmerzen. Sekundäre Kopfschmerzen treten in Folge einer anderen Erkrankung auf, zum Beispiel bei Kopfverletzungen. Insgesamt werden heute 250 Formen von Kopfschmerzen unterschieden. Am häufigsten klagen Betroffene über Migräne (38 Prozent) oder über Kopfschmerzen vom Spannungstyp (54 Prozent).

Zur Behandlung von Kopfschmerzen stehen medikamentöse oder nichtmedikamentöse Therapien zur Verfügung. „Der Schwerpunkt der Behandlung sollte immer in der Prävention liegen“, erläutert Dr. Martin Pollak, beratender Arzt bei der Gothaer Krankenversicherung. „Entspannung und Stressreduzierung stehen dabei an erster Stelle. Oberstes Gebot ist ein möglichst regelmäßiger Tagesablauf, Sport und Entspannung. Dann bestehen die besten Chancen, um Kopfschmerzen vorzubeugen.“ Dazu sollten Sportarten wie Thai Chi, Yoga, Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen oder andere Entspannungstechniken erlernt werden, die bei regelmäßiger Anwendung vorbeugend wirken. Zur Stressbewältigung sollte zudem ein regelmäßiger Tagesablauf eingehalten werden. Hier können auch Selbstsicherheitstrainings helfen, um einfach mal „Nein“ zu sagen.

Kopfschmerzen vom Spannungstyp langfristig mit Medikamenten zu behandeln, ist zwar möglich, aber auch bedenklich: „Eine dauerhafte medikamentöse Behandlung kann selbst Kopfschmerzen auslösen, so dass durch die Einnahme von Medikamenten neue Schmerzen hervorgerufen werden“, verrät Dr. Martin Pollak.

Die Broschüre des Gesundheitsdienstleisters aus Köln steht unter www.gothaer.de/broschueren zum Download bereit.

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