Zum Saisonstart Unfälle von Pferden umfassend absichern

Übermütiges Toben auf der Weide, nervöses Getrappel im Pferdetransporter – nach dem langen, schneereichen Winter sind die Pferde voller Tatendrang. Gerade deshalb ist zu Frühlingsbeginn die Unfallgefahr hoch. Der erste Weidegang und das erste Verladen im Frühling können zur nervenaufreibenden, unfallträchtigen Angelegenheit werden.

Gegen Stress und Übermut hilft vor allem die Geduld des Pferdebesitzers – gegen die möglichen finanziellen Folgen von Unfällen kann man sich absichern: Die Unfallversicherung der Vereinigten Tierversicherung Gesellschaft (VTV) umfasst alle Lebensbereiche des Pferdes (ausgenommen sind lediglich Ataxie und Sehnenverletzungen) – sie leistet für Unfälle auf der Weide, in der Stallgasse oder während des Transportes. Übrigens: Diese Transportabsicherung ist sehr interessant für Turnierreiter. Wenn man selbst fährt oder ein anderer das eigene Pferd aus Gefälligkeit in seinem Transporter mitnimmt, gilt der Versicherungsschutz auch für den Fall, dass dieses Pferd während der Fahrt durch einen Verkehrsunfall zu Schaden kommt.

Ein Preisbeispiel: Bei einem Pferd, das mit einem Wert von 5.000 Euro versichert wurde, kostet die Unfallversicherung für den Fall, dass das Pferd stirbt oder notgetötet werden muss, 98,60 Euro im Jahr. Entscheidet sich der Pferdebesitzer für einen Fünf-Jahres-Vertrag, reduziert sich der Beitrag auf 88,74 Euro. FN-Mitglieder erhalten zudem einen Nachlass von fünf Prozent.

Ab rund 8 Euro pro Monat wird zusätzlich eine Operationskosten-Beihilfe angeboten, die einspringt, wenn das Pferd zur Operation in die Tierklinik muss. Diese Versicherung gilt für zahlreiche typische Operationen beim Pferd, zum Beispiel nach Frakturen oder bei Kolik. Sie ist nicht auf Unfall-Operationen beschränkt.

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